Mont-Cenis
Nach der Stilllegung der Mine Mont Cenis Ende der 80er, entschied sich die damalige Regierung von Nordrhein-Westfalen für den Bau eines modernen Energieparks auf deren Gelände. Dieses sollte gewerblich genutzt werden und so ergriff die Stadt Herne die Initiative und schrieb einen Wettbewerb aus. Die Idee für den Energiepark hatte ein französisches Architektenteam, das den Wettbewerb schließlich gewann und den Park errichtete.
Der Energiepark stellt den Strom für das gesamte Gelände mithilfe von Methan-Gas und Solarenergie her. Die Überschüsse werden ins örtliche Netz eingespeist.
Mont Cenis ist als sogenanntes Produktionscluster gedacht, das einen Gewerbepark, Grünanlagen und den Neubau von Wohnhäusern in sich vereinigt. Es ist von einer gläsernen Klimahülle umschlossen, die ein mediterranes Klima, ähnlich dem in Nizza, erzeugt. Dieses ist durchschnittlich 5°C wärmer, als die Außentemperatur. Eine computergesteuerte Lüftung ermöglicht einen Wärmeaustausch ohne zusätzlich benötigte Energie.
Im Inneren befinden sich Büros der Stadtverwaltung, die städtische Bibliothek und ein Cafe.Funktion






