Metall
Metalle sind Elemente, die den elektrischen Strom bei Raumtemperatur gut leiten (Leiter erster Ordnung). Die elektrische Leitfähigkeit nimmt mit steigender Temperatur ab. Metalle sind auch gute Wärmeleiter.
Es gibt harte (Kobalt) und weiche (Kupfer) Metalle, ebenso wie schwere (Blei) und leichte (Magnesium).
Ihre Atome bilden ein Gitter, die Elektronen sind delokalisiert d.h. im Gefüge frei Beweglich. Hieraus resultiert der Glanz der Metalle der die Menschen seit jeher fasziniert hat.
Metalle kommen in der Natur gediegen, d.h. in reiner Form (Oxidationsstufe +/- 0) und als Erz (Oxidationsstufe > 0) vor. Erze müssen erst reduziert (verhüttet) werden, bevor sie in Reinform vorliegen. Diese Technik haben die Hethiter entwickelt.
Metall dient in der Industrie als Werkstoff. Metalle sind untereinander oft mischbar und bilden dann Legierungen. Alle Verfahren mit denen Werkstoffe bearbeitet werden, werden als Fertigungsverfahren bezeichnet.
In der Astronomie werden alle Elemente schwerer als Helium Metall genannt.
Siehe auch: Nichtmetalle






