Marseillaise
Die Marseillaise ist die Nationalhymne der Republik Frankreich.
Die Marseillaise wurde ursprünglich von Rouget de Lisle in der Nacht vom 25 auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich im elsässischen Straßburg komponiert. Sie hatte zunächst den Titel "Chant de guerre pour l'armée du Rhin", d.h. Das Lied der Rheinarmee.
Am 30. Juli 1792 wurde das Lied von den republikanischen Soldaten aus Marseille beim Einzug in Paris gesungen, und es erhielt daher den Namen Marseillaise.
Am 14. Juli 1795 wurde die Marseillaise zur französischen Nationalhymne erklärt.
Während der Restauration war die Marseillaise verboten und wurde erst wieder nach der Revolution von 1830 als Nationalhymne der "Dritten Republik" eingeführt.
Das Erziehungsministerium hat 1944 das Singen der Nationalhymne in den Schulen verordnet, was aber heute nicht mehr praktiziert wird. Die Verfassungen der "Vierten Republik" (1946) und der "Fünften Republik" 1958 hielten an der Marseillaise als Nationalhymne fest (Artikel 2 der französischen Verfassung von 1958).
| Französischer Originaltext |
Deutsche Übersetzung |
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Allons enfants de la Patrie,
Aux armes citoyens,
Que veut cette horde d'esclaves
Refrain
Quoi! Des cohortes étrangères
Refrain
Tremblez tyrans, et vous perfides
Refrain
Français en guerriers magnanimes Refrain
Amour Sacré de la Patrie
Refrain
Nous entrerons dans la carrière ''Refrain |
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