Manichäismus
Der Manichäismus ist eine nach dem Perser Mani (um 216 bis etwa 276) benannte synkretistischee Religion.
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Die Lehre
Er verschmolz Elemente aus Zoroastrismus/Parsismus, Christentum und Buddhismus. Kennzeichen ist ein strenger Dualismus von Gut und Böse (Licht und Finsternis, Seele und Körper). Ziel ist es, durch Askese, die (Licht-)Seele vom Kreislauf der Wiedergeburt zu befreien und so ihre Wiedervereinigung mit dem Göttlichen zu ermöglichen.
Mani sei der von Jesus verheißene Paraklet. Jesus, Zoroaster und Buddha seien seine Brüder.
Geschichte
Der Kirchenvater Augustinus von Hippo hing vor seiner Bekehrung zum Christentum dem Manichäismus mehrere Jahre an.
Durch rege Missionstätigkeit breitete sich der Manichäismus bis nach China und Spanien aus. Der Manichäismus wurde 763 Staatsreligion der Uiguren. Im Westen war er zeitweise eine ernsthafte Konkurrenz für das frühe Christentum und hielt sich trotz heftiger Verfolgung bis ins fünfte Jahrhundert, im Osten bis zum 14. Jahrhundert.
Parallelen zum manichäischen Dualismus gab es bei den Bogomilen und Katharern (Albigensern), eine direkte Beziehung zum Manichäismus ist jedoch historisch und religionswissenschaftlich nicht erwiesen.
Weblink
Tod, Wiedergeburt und Erlösung im Manichäismus
Siehe auch: Gnosis






