Magnetstreifen
Ein Streifen, der mit einem magnetischen Metall-Oxid überzogen ist.Ein Magnetsteifen kommt üblicherweise auf der Rückseite einer Karte (z.B. Scheckkarte oder Kreditkarte) zur Anwendung, wenn zur Vearbeitung von Vorgängen mit dieser Karte deren Daten elektronisch ausgelesen werden sollen.
Üblich ist der Aufbauch des Magnetsteifens nach einer ISO-Norm, die 3 Datenspuren vorsieht:
- Die ISO-Spur 1 ist meistens leer.
- Die ISO-Spur 2 ist z.B. bei Kreditkarten oder Maestro-Karte mit Daten, wie z.B. Kartennummer, Verfallsdatum usw. versehen.
- Die ISO-Spur 3 kommt z.B. bei der Scheckkarte zur Verwendung und trägt hier Informationen wie Kontonummer, Bankleitzahl, Verfallsdatum und Kartenfolgenummer.
Die PIN liegt nur bei der kartenausgebenden Bank als Hash-Wert vor und wird mit dem (z.B. am Geldautomaten) Hash-Wert einer Transaktionsnachricht verglichen.
Magnetkartenlesegeräte kann man für einfache Anwendungen, ähnlich den Barcodelesegeräten, einfach in eine PC-Tastatur einschleifen und so die Daten einfach auslesen.
Geschichtliches:
Magnetstreifen wurden Anfang der 1970er Jahre auch auf Magnetkontenkarten aufgebracht. Diese Kontenkarten wurden bei Buchhaltungsautomaten verwendet. Es war dabei auf dem Magnetstreifen die Daten gespeichert, die daneben in Klartext standen.






