Magellan (Sonde)
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2 Verlauf 3 Ergebnis 4 andere Missionen zur Venus |
Mission
Magellan war eine zwischen 1989 und 1994 aktive Raumsonde, welche die Venus erforschte. Unter dem Namen "Venus Orbiting Imaging Radar" (VOIR) und "Venus Radar Mapper" (VRM) hatten in den 70er und 80er bereits Überlegungen zu einer detaillierten Kartierung der Venus mit Hilfe von Radar begonnen, die aber von der US-Regierung als zu teuer abgelehnt wurden. Unter dem Namen Magellan, benannt nach dem portugiesischen Entdecker des 16. Jahrhunderts (erste Weltumseglung) wurde schließliche eine kostengünstige Mission geplant, bei der die Sonde nur das Radargerät Synthetic Aperture Radar (SAR) trug. Technisch gesehen war die Sonde ein Sammelsurium von Reserve- und Ersatzteilen früherer Missionen.
Bisherige Radakartierungen der Venus waren:
- Venera 9 und 10 (UdSSR) 1975 nur zum Test.
- Pioneer-Venus 1 (USA) 1978 mit einer Auflösung von durchschnittlich 20.000 Metern pro Pixelpunkt.
- Venera 15 und 16 (UdSSR) 1983 mit einer Auflösung von durchschnittlich 1.500 Metern pro Pixelpunkt.
"Magellan" ist die gegenwärtig als Standardwerk gültige Venuskarte zu verdanken, insgesamt wurden rund 98% der Oberfläche erfasst. Das Bild auf der Venus Seite wurde von "Magellan" erstellt.
Verlauf
Ergebnis
andere Missionen zur Venus
Siehe auch: Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen






