Luftbildfotografie
Als Luftbildfotografie (auch Luftfotografie oder Aerofotografie, engl. aerial photography) wird ein fotografisches Genre bezeichnet, bei dem fotografische Abbildungen aus der Vogelperspektive heraus angefertigt werden; man spricht dann von Luftbildern oder Luftaufnahmen. Die Branche, die sich mit dem Anfertigen von Luftbildern beschäftigt, wird auch als Luftbildwesen bezeichnet. Thematisch verwandte Genres sind die Orbitalfotografie und die Astrofotografie.Es gibt keine klare Definition, in welcher Höhe sich die Kamera mindestens befinden muss, ob ein bestimmter Bildwinkel oder Abstand zum Motiv eingehalten werden sollte, um eine Aufnahme als Lufbild klassifizieren zu können; die wohl entscheidenden Merkmale sind die Vogelperspektive, der relativ große Abstand zum abgebildeten Motiv und die damit verbundene Abbildung einer größeren Fläche.
| Table of contents |
|
2 Entwicklung und Geschichte 3 Beispiele für Luftbildfotos 4 Literatur 5 Weblinks |
Wichtige Einsatzgebiete der Luftbildfotografie sind:
Luftbilder werden seit der Erfindung des lenkbaren Luftschiffes und des Motorflugzeugs ab etwa 1900 angefertigt. 1915 wurde die ersten Reihenmeßkammern für Luftbildfotografie konstruiert.
Während die Luftbildfotografie von Anfang an im militärischen Bereich Verwendung fand, interessierten sich ab etwa 1920 auch Naturwissenschaftler für die neue Technik.
Bekannt und populär wurden Luftaufnahmen in den vergangenen Jahren vor allem durch die Arbeiten von Yann Arthus-Bertrand ("Die Erde von oben").
Siehe auch: Themenfotografie, Orbitalfotografie, Astrofotografie, Orthofoto
Luftbildfoto der Sahara:
Luftbildfoto aus dem Balkan:
Luftbildfoto von Berlin:
Einsatzgebiete
Entwicklung und Geschichte
Beispiele für Luftbildfotos



Literatur
Zur Technik der Luftbildfotografie
Bildbände mit Luftbildfotografien
Weblinks






