Luftangriff auf Dresden
Der Luftangriff auf Dresden bezeichnet vier aufeinanderfolgende Luftangriffe, die im Februar 1945 die Stadt Dresden zu 60% zerstörten und mindestens 35.000 Opfer unter der Zivilbevölkerung forderten.
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2 Ablauf 3 Folgen 4 Historische Debatte 5 Gedenken |
Ziel
Die Stadt Dresden besaß - anders als Städte wie Kassel oder Stuttgart - keine kriegswichtigen Industriebetriebe, war jedoch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, wo sich die Eisenbahnlinien von Berlin nach Prag und von Breslau nach Nürnberg kreuzten. Die aus Breslau evakuierten Bewohner mussten auf ihrer Flucht Dresden durchqueren, so dass im Februar 1945 mindestens hunderttausend Menschen zusätzlich in der Stadt lebten.
Weil die Stadt bis 1944 außerhalb der Reichweite alliierter Bomber lag, gab es in der Stadt keine nennenswerte Flugabwehr.
Auch eine kleine Minderheit von (Neo-)Nazis führt seit Jahren Demonstrationen an Jahrestagen der Bombardierung durch. Die Teilnehmerzahl stieg stetig und der Termin konnte sich zur zweitgrößten regelmäßigen (Neo-)Nazi-Veranstaltung etablieren.
Eine kleine, selbst in der linksextremen Szene umstrittene Minderheit feiert den Luftangriff auf Dresden hingegen als Befreiungsakt.
Siehe auch: Zweiter WeltkriegAblauf
Zunächst 773 britische und anschließend 311 US-amerikanische Bomber, bombardierten vom 13 an, bis zum 15. Februar 1945 vor allem mit Brandbomben die 630.000 Einwohner zählende Stadt Dresden.
Da die Bewohner nicht auf einen Luftangriff vorbereitet waren, brach bereits nach dem ersten Luftangriff und erst recht nach dem zweiten Luftangriff Panik aus.
Folgen
Während die durch Dresden führende Eisenbahnlinie bereits nach drei Tagen wieder in Betrieb genommen werden konnte, wurden die Wohn- und Geschäftshäuser der Altstadt vollständig zerstört.Historische Debatte
Insbesondere David Irving übertrieb die Opferzahlen durch schlichte Quellenfälschung bis ins 20-fache.Gedenken
Unter dem Motto "Brücken bauen - Versöhnung leben" fanden sich im Jahr 2002 Menschen aus Dresden und seiner im 2. Weltkrieg ebenfalls schwer betroffenen Partnerstadt Coventry an der Baustelle der Frauenkirche zusammen, um ein Zeichen gegen Krieg und Hass zu setzen.






