Ludwig der Bayer

Erzbischof von Mainz, Peter von Aspelt, Grabmal im Dom zu Mainz.
Der Kirchenfürst ist in voller Amtstracht dargestellt.
Über dem damals noch glockenförmigen Messgewand, der Kasel,
trägt er als Zeichen seiner erzbischöflichen Würde das
kreuzgeschmückte weiße Pallium. Die drei Könige stellen die
von ihm gekrönten Johann von Böhmen, Heinrich VII und
Ludwig den Bayern dar. Die Könige sind kleiner dargestellt,
um den Erzbischof als Hauptperson herauszustellen.
Die architektonische Umrahmung zeigt gotische Formen.
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Ludwig der Bayer, oder Ludwig IV. aus der Dynastie Wittelsbach, wurde 1. April 1282 in Heidelberg geboren. Er war Herzog von Bayern, Pfalzgraf, deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Ludwig starb am 11. Oktober, 1347 bei Fürstenfeldbruck und wurde in der Frauenkirche, München beigesetzt.
Ludwig war der Sohn des Herzogs von Oberbayern, Ludwig der II (dem Strengen) und Beatrix von Schlesien-Glogau.
- 1314 wurde er von der Mehrheit der Kurfürsten als erster Wittelsbacher zum deutschen König gewählt.
- 28. September 1322 Bei der Schlacht bei Mühldorf am Inn konnte er den Gegenkönig Friedrich den Schönen (Habsburg) besiegen.
- 1324 heiratete er Margarete von Holland († 1356), Gräfin von Hennegau und Holland.
- 23. März 1324 verhängte Papst Johannes XXII über Ludwig den Bann.
- 17. Januar 1328 ließ er sich von Sciarra Colonna, einem Vertreter des römischen Volkes (Nicht vom Papst!) zum Kaiser krönen, erklärte den Papst für abgesetzt und ernannte Nikolaus V zum Gegenpapst.
- 1340 erbt Ludwig Niederbayern.
- 1345 erbt Ludwig durch seine Frau Margarete Holland, Friesland, Seeland und Hennegau.
- 1346 wird Karl IV. (HRR) zum Gegenkönig gewählt.
{| cellpadding="5" cellspacing="0" align="center" border="1" !Vorgänger !Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches !Nachfolger |- |align="center" width="25%"|Johann von Luxemburg |align="center" width="50%"|Herrscher des Heiligen Römischen Reichs |align="center" width="25%"|Karl IV |}






