Lokalitätseigenschaft
In der Informatik wird mit Lokalitätseigenschaft (englisch: locality of reference) die beobachtbare Eigenschaft typischer Computerprogramme bezeichnet, in einem gewissen Zeitabschnitt nur auf einen relativ kleinen Bereich der gesamten Datenmenge zuzugreifen, beziehungsweise nur mit einem relativ kleinen Bereich der gesamten Befehlsmenge zu arbeiten.
So werden zum Beispiel bei einer Programmschleife wiederholt die selben Befehle durchgeführt; innerhalb einer Tabelle wird wiederholt auf die gleichen Elemente zugegriffen.
Die Lokalitätseigenschaft lässt sich unter anderem mit Hilfe so genannter Caches zur Beschleunigung des Ablaufes eines Programmes ausnutzen.






