Lochkamera
Eine Lochkamera ist eine Variante der Camera Obscura. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Fotoapparat besitzt sie keine Linse, sondern eine sehr kleine Öffnung (das "Pinhole"). Das Motiv, das mit dieser Kamera fotografiert wird, wird auf der diesem Loch gegenüberliegenden Innenwand spiegelverkehrt und auf dem Kopf stehend abgebildet und mittels einer lichtempfindlichen Schicht (z. B. Film, Fotopapier) aufgezeichnet.Lochkameras lassen sich sehr leicht z. B. aus Getränke- oder Keksdosen bauen, aber auch Wassertonnen oder Baucontainer werden als "Kamera" verwendet.
Im Idealfall kommt bei diesem "Low Tech" - Gerät von jedem Punkt eines Objektes genau ein Lichtstrahl auf den Film. Die Tiefenschärfe ist immer unendlich.
"Eine Lochkamera ist ein "Low Tech" - Gerät und die Beschäftigung damit befreit einen von dem PR-Dunst, den die Kamera-Hersteller und die Fotomagazine heutigentags über ihre Kundschaft ausbreiten. Plötzlich wird wieder das Bild wichtig und nicht so sehr das Gerät, mit dem es erzeugt wurde" (Dieter Bublitz in [1]).
Zur Bedeutung der Lochkamera
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