Geschichte
- 1036:Erste Urkundliche Erwähnung ist 1036 in einem Güterverzeichnis des Kloster Werden. Obwohl diese Urkunde inzwischen als Fälschung erkannt wurde, gilt der Inhalt dennoch als echt, zumal Genna schon 980 erwähnt wird. Genna bedeutet: "Jenseits des Wassers" und wo es ein jenseits gibt, muss es auch ein diesseits geben (nämlich Letmathe).
- 13. Jh. Im frühen 13. Jahrhundert bildet die Burg auf dem Burgberg Oestrich als "Cometia Osteric" die Keimzelle der Grafschaft Limburg
- 1220 erte erwähnung der Grüne
- 1395 Erwähnung des Hofs auf dem Honsel
- 1448 Erste Erwähnung Lössels
- 14. Jh. Bis ins späte 14. Jahrhundert regieren die Herren von Letmathe auf Haus Letmathe
- 1573 In dem Atlas von Christian s'Grooten ist auch Letmathe eingezeichnet
- 1815 Letmathe bildet mit Oestrich, Limburg, Elsey und Reh das Amt Limburg
- 1903 Nach der Eingemeindung von Elsey nach Limburg scheiden die Gemeinden Letmathe und Oestrich aus dem Amtsverband aus und bilden das Amt Letmathe-Oestrich
- 1921 Die gemeinde Oestrich bildet zusammen mit der Gemeinde Lössel das Amt Oestrich
- 1936 erhält Letmathe Stadtrecht
- 1954 beschließen die gemeinden Oestrich und Lössel mit der Stadt Letmathe eine neue Stadt Letmathe zu bilden doch erst
- 1956 wird die neue Stadt Letmathe gegründet, allerdings muss die Gemeinde Oestrich große Teile an Iserlohn abtreten.
- 1975 Das Ende als selbständige Kommune. Im Rahmen der 'kommunalen Neuordnung' wird Letmathe in Iserlohn eingemeindet.
Verkehr
- BAB 46 Hagen-Brilon
- B 7 Mönchengladbach-Düsseldorf-Kassel
- B 236 Olfen-Dortmund-Altena-Winterberg-Wetter(Hess.)
Städtepartnerschaften
Stadtgliederung
- Einteilung in 12 Stadtteile
- Letmathe, Stübbeken, Genna
- Oestrich, (Unter-)Grüne, Lasbeck, Stenglingsen, Dröschede, Grürmannsheide
- Lössel, Roden, Pillingsen
Entwicklung des Stadtgebiets
Eingemeindungen
- 27.09.1956 Oestrich und Lössel werden nach Letmathe eingemeindet
Ausgemeindungen
- 01.12.1890 Gebiete westlich des Grüner Bachs (nach Iserlohn)
- 16.06.1933 Nußberg, nördlicher Dördel (nach Iserlohn)
- 01.01.1941 Kuloh und westliches Dröscheder Feld (nach Iserlohn)
- 27.09.1956 Iserlohner Heide, Gerlingsen, Hombruch (nach Iserlohn)
- 01.07.1969 Waldgebiet nördlich von Hombruch, östlich des Refflingser Bachs (nach Iserlohn), Flurstück im Bereich "Vor`m Heu"(nach Iserlohn)
Einwohnerentwicklung
- 1806 664 EW
- Amt Letmathe-Oestrich
- 1903 10857 EW
- 1913 14514 EW
- 1933 8500 EW
- 1956 13049 EW + 8936 Oestrich, 1850 Lössel
- 1957 24221 EW
- 1968 27307 EW
- 1971 28836 EW
- 1975 ca 29500 EW
- 2003 27815 EW (nach Verlust der Unabhängigkeit)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Städtisches Museum im Haus Letmathe
- Höhlenkundemuseum nahe der Dechenhöhle
Bauwerke
- Haus Letmathe
- 'Lenne-Dom' St.Kilian
- Historische Ortskerne in Letmathe und Oestrich