Lapislazuli
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Eine Figur aus Lapislazuli mit goldfarbigen Pyriteinschlüssen. Länge: 8 cm.
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Ob
Lapislazuli zu den Mineralen oder den Gesteinen gezählt wird ist Definitionsfrage. Neben dem Hauptgemengteil Lasurit (Na,Ca)
8[S,SO
4,Cl|(AlSiO
4)
6], ein Mineral aus der Gruppe der Feldspatvertreter) enthält Lapislazuli meist
Pyrit,
Calcit, Diopsid, Hauyn, Sodalith und andere Minerale. Als
Edel- bzw. Schmuckstein hat Lapislazuli eine Geschichte die 7000 Jahre zurückreicht. Der Name wird aus dem lateinischen
lapis - Stein und dem arabischen
azul - blau gebildet.
Lapislazuli ist selten und tritt gewöhnlich in Marmoren als Folge von Kontaktmetamorphose auf.
Begehrte Schmucksteine sind von intensiver blauer Farbe. Flecken oder kleine Adern goldgefärbten Pyrits sind dem Wert nicht abträglich, sollten jedoch nicht allzu groß werden. Steine, die Calcit enthalten sind weniger wertvoll.