Landwirtschaft
nds:Landwertschap simple:Agriculture zh-cn:农业 zh-tw:農業Landwirtschaft ist der gezielte Anbau von Pflanzen (Ackerbau) und die Zucht von Tieren (Viehzucht) zwecks Nahrungsmittelerwerb, im Unterschied zum Sammeln, Jagen und Fischen.
Der Anbau von Getreide ist ein Kennzeichen aller frühen Kulturen. Im Nahen Osten wurden Weizen und Gerste angebaut, der Ferne Osten entwickelte die Reiskultur, und aus Amerika stammt der Mais. Auch die Domestizierung von Wildtieren zu Nutzvieh hat ihre Ursprünge in der Vorgeschichte und Antike.
Neben den schon genannten Getreiden werden Leguminosen (Hülsenfrüchte) wie Bohnen oder Soja, Ölsaaten wie Raps oder Sonnenblumen, sowie Zuckerrohr und Zuckerrüben großflächig angebaut.
Moderne (industrielle) Landwirtschaft erzielt hohe Ernteerträge durch Züchtung spezieller Sorten, durch Monokultur, sowie den Einsatz von Futtermitteln, Kunstdünger (die Entdeckung des Kunstdüngers hat maßgeblich zur Erholung der Wälder in Mitteleuropa beigetragen), Insektiziden und Unkrautvernichtungsmitteln. Dies führt oft zum Konflikt mit der Natur (Umweltschutz) sowie zu Fragen zu Rückständen in Nahrungsmitteln. Die Ökologische Landwirtschaft versucht, modernes Wissen zu nutzen und dabei die genannten Probleme zu vermeiden.
Die landwirtschafte Produktion - in welcher Form auch immer - kann nicht mehr leisten als den durch unsere Sonne gegebenen Enerigieeintrag. Solange die Nicht-Bilanzierung des Raubbaus an fossilen Brennstoffen in unseren Wirtschaftssystemen weiter anhält, kann jede Form der Landwirtschaft (auch ohne jeden Anspruch an nachhaltiger Bewirtschaftung - die aber durch die geltenden Gesetze gegeben ist) der Konkurrenz zur industriellen "Wertschöpfung" nicht standhalten.
Geschichte
Wichtige Produkte
Aktuelle Diskussion
Methoden
Siehe auch: Grünlandwirtschaft, Liste landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen






