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Landkreis Heilbronn

Basisdaten
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:Stuttgart
Verwaltungssitz:Heilbronn
Fläche:1.099,59 km²
Einwohner:325.173 (30.6.2002)
Bevölkerungsdichte:296 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen:HN
Website:http://www.landkreis-heilbronn.de/
Karte

Der Landkreis Heilbronn ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart. Sein Gebiet umschließt wie ein Ring die kreisfreie Stadt Heilbronn, welche mitten im Kreisgebiet liegt, jedoch nicht zum Landkreis gehört. Der Landkreis Heilbronn grenzt im Westen an den Landkreis Karlsruhe und an den Rhein-Neckar-Kreis, im Norden an den Neckar-Odenwald-Kreis, im Osten an den Hohenlohekreis und an den Landkreis Schwäbisch Hall und im Süden an den Landkreis Ludwigsburg.

Table of contents
1 Geographie
2 Wirtschaft
3 Verkehr
4 Geschichte
5 Politik
6 Wappen
7 Städte und Gemeinden
8 Sonstiges
9 Links

Geographie

Der Landkreis Heilbronn wird von Süden nach Norden vom Neckar durchflossen und teilt das Kreisgebiet in etwa 2 gleichgroße Teile. Der westliche Teil gehört überwiegend zum Kraichgau, der östliche Teil hat Anteil an der Hohenloher Ebene bzw. Kocher-Jagst-Ebene und an den "Löwensteiner Bergen".

Wirtschaft

Verkehr

Im Kreisgebiet kreuzen sich die Bundesautobahnen A 6 Mannheim-Nürnberg und A 81 Stuttgart-Würzburg am "Weinsberger Kreuz". Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen sowie Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Das Kreisgebiet ist ferner an das Stadtbahnnetz Karlsruhe angeschlossen. Von Heilbronn kann man mit der Stadtbahn über Eppingen und Bretten nach Karlsruhe fahren. In östliche Richtung wird die Stadtbahnlinie demnächst bis Öhringen erweitert.

Geschichte

Der Landkreis Heilbronn geht zurück auf das alte Oberamt Heilbronn, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt an Württemberg nach 1803 errichtet wurde und dem 1926 mehr als die Hälfte der Gemeinden des aufgelösten Oberamts Weinsberg angeschlossen wurden. 1938 wurde das Oberamt Heilbronn in den Landkreis Heilbronn überführt, um Gemeinden der aufgelösten Oberämter Neckarsulm, Brackenheim, Marbach und Besigheim vergrößert und gleichzeitig der Stadtkreis Heilbronn geschaffen. Seither gehört Heilbronn nicht mehr zum Kreisgebiet, blieb jedoch Sitz der Kreisverwaltung. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Heilbronn um 19 Orte des Landkreises Sinsheim, 4 Orte des Landkreises Mosbach, 3 Orte des Landkreises Buchen und ein Ort des Landkreises Schwäbisch Hall erweitert, gab jedoch bis 1975 5 Orte an den Stadtkreis Heilbronn ab. Er umfasst nach Abschluss der Gemeindereform noch 46 Gemeinden, darunter 17 Städte und hiervon wiederum 3 "Große Kreisstädte" (Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm). Der Landkreis Heilbronn hat damit die meisten Gemeinden mit Stadtrecht in Baden-Württemberg. Größte Stadt ist Neckarsulm, kleinste Gemeinde ist Roigheim.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.

Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Heilbronn seit 1945:

Wappen

Beschreibung:
In Rot ein unterhalb gestümmelter silberner Adler (Wappen-Verleihung 1955/3.9.1973)
Bedeutung:
Der Adler symbolisiert hier das Wappen der Grafen von Lauffen, welche im Kreisgebiet herrschten, bevor das Gebiet an Württemberg kam. Da die Grafen von Lauffen staufisches Königsgut verwalteten dürfte der Adler auf den Reichsadler der Stauferkönige zurück gehen.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Bad Friedrichshall (18.201 Einwohner)
  2. Bad Rappenau (20.316)
  3. Bad Wimpfen (6.868)
  4. Beilstein (6.106)
  5. Brackenheim (14.710)
  6. Eppingen (20.671)
  7. Güglingen (6.198)
  8. Gundelsheim (7.602)
  9. Lauffen am Neckar (11.130)
  10. Löwenstein (3.046)
  11. Möckmühl (8.395)
  12. Neckarsulm (27.361)
  13. Neudenau (5.065)
  14. Neuenstadt am Kocher (9.284)
  15. Schwaigern (10.818)
  16. Weinsberg (11.766)
  17. Widdern (1.958)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Friedrichshall mit den Gemeinden Oedheim und Offenau
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Rappenau mit den Gemeinden Kirchardt und Siegelsbach
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Brackenheim mit der Gemeinde Cleebronn
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Eppingen mit den Gemeinden Gemmingen und Ittlingen
  5. Gemeindeverwaltungsverband "Flein-Talheim" mit Sitz in Flein; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Flein und Talheim
  6. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Lauffen am Neckar mit den Gemeinden Neckarwestheim und Nordheim
  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Möckmühl mit den Gemeinden Jagsthausen und Roigheim sowie der Stadt Widdern
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Neckarsulm mit den Gemeinden Erlenbach und Untereisesheim
  9. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Neuenstadt am Kocher mit den Gemeinden Hardthausen am Kocher und Langenbrettach
  10. Gemeindeverwaltungsverband "Oberes Zabergäu" mit Sitz in Güglingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Güglingen und Gemeinden Pfaffenhofen und Zaberfeld
  11. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Obersulm mit der Stadt Löwenstein
  12. Gemeindeverwaltungsverband "Schozach-Bottwartal" mit Sitz in Ilsfeld; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Abstatt, Ilsfeld und Untergruppenbach sowie Stadt Beilstein
  13. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schwaigern mit der Gemeinde Massenbachhausen
  14. Gemeindeverwaltungsverband "Raum Weinsberg" mit Sitz in Weinsberg; Mitgliedsgemeinden: Stadt Weinsberg und Gemeinden Eberstadt, Ellhofen und Lehrensteinsfeld
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Abstatt (4.382 Einwohner)
  2. Cleebronn (2.721)
  3. Eberstadt (3.127)
  4. Ellhofen (3.317)
  5. Erlenbach (4.879)
  6. Flein (6.327)
  7. Gemmingen (5.001)
  8. Hardthausen am Kocher (3.906)
  9. Ilsfeld (7.973)
  10. Ittlingen (2.365)
  11. Jagsthausen (1.520)
  12. Kirchardt (5.504)
  13. Langenbrettach (3.395)
  14. Lehrensteinsfeld (1.917)
  15. Leingarten (10.274)
  16. Massenbachhausen (3.736)
  17. Neckarwestheim (3.515)
  18. Nordheim (Württemberg) (7.359)
  19. Obersulm (13.579)
  20. Oedheim (5.838)
  21. Offenau (2.742)
  22. Pfaffenhofen (Württemberg) (2.325)
  23. Roigheim (1.417)
  24. Siegelsbach (1.665)
  25. Talheim bei Heilbronn (4.755)
  26. Untereisesheim (3.841)
  27. Untergruppenbach (7.578)
  28. Wüstenrot (6.803)
  29. Zaberfeld (3.889)

Sonstiges

Links


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