Landkreis Göppingen
| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Verwaltungssitz: | Göppingen |
| Fläche: | 642,33 km² |
| Einwohner: | 258.111 (30.6.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 402 Einw./km² |
| KFZ-Kennzeichen: | GP |
| Website: | http://www.landkreis-goeppingen.de/ | Karte |
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Göppingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart und erstreckt sich von Nord nach Süd von Adelberg bis Hohenstadt, in Ost-West-Richtung von Ebersbach an der Fils bis Böhmenkirch. Der Landkreis Göppingen grenzt im Norden an den Rems-Murr-Kreis und an den Ostalbkreis, im Osten an den Landkreis Heidenheim, im Süden an den Alb-Donau-Kreis, im Süd-Westen eine sehr kurze Grenze mit dem Landkreis Reutlingen, sowie im Westen an den Landkreis Esslingen.
| Table of contents |
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2 Geschichte 3 Wirtschaft 4 Verkehr 5 Politik 6 Wappen 7 Städte und Gemeinden 8 Sonstiges 9 Weblinks |
Der Landkreis Göppingen liegt am Rande der Schwäbischen Alb. Durch das Kreisgebiet fließt die Fils, ein rechter Nebenfluss des Neckars, die bei Plochingen mündet. Der Fluss kommt von Geislingen an der Steige und durchfließt das Kreisgebiet in ost-westlicher Richtung bis Ebersbach an der Fils, wo sie den Landkreis verlässt.
Der Landkreis Göppingen wird auch als Stauferkreis bezeichnet. Vom Hohenstaufen nahm das Fürstengeschlecht um 1070 seinen Anfang, und stieg bis zum Kaiserthron auf. Nach dem die Staufer ausstarben fiel das Gebiet an die Grafen von Württemberg. Hier wurde Göppingen bald Sitz eines Oberamtes. Nach 1810 wurde auch das ehemals zur freien Reichsstadt Ulm gehörige Gebiet um Geislingen württembergisch und es entstand das Oberamt Geislingen. Beide Oberämter wurden 1938 zum Landkreis Göppingen vereinigt. Einige Orte des Oberamts Geislingen kamen jedoch auch zum Landkreis Ulm. Der Landkreis Göppingen erhielt ferner einige Orte der aufgelösten Oberämter Kirchheim, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und Welzheim. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Göppingen nur unwesentlich verändert. Lediglich einige Orte des Landkreises Ulm und einige Orte des Landkreises Schwäbisch Gmünd kamen zum Kreisgebiet. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Göppingen noch 38 Gemeinden, darunter 9 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Geislingen an der Steige und Göppingen). Größte Stadt des Kreises ist Göppingen, kleinste Gemeinde ist Drackenstein.
Das Kreisgebiet wird im Südwesten von der Bundesautobahn A 8 Stuttgart-Ulm berührt. Ferner wird der Kreis durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 10 Stuttgart-Ulm, die B 297 Göppingen-Schwäbisch Gmünd und die B 466 Göppingen-Heidenheim.
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.
Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.
Der Kreistag wurde zuletzt am 24.10.1999 mit folgender Sitzverteilung gewählt: CDU 28, SPD 17, FW 12 FDP/DVP 6, Grüne 4, REP 1, Parteilos 1
Die Landräte des Landkreises Göppingen seit 1945:
Geographie
Geschichte
Wirtschaft
Im Landkreis Göppingen haben u.a. die bekannten Firmen WMF, Märklin und Schuler ihren Stammsitz. Verkehr
Politik
Wappen
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Beschreibung: In Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Löwe (Wappen-Annahme 1928, keine offizielle Verleihung) Bedeutung: Der Löwe ist das Wappenbild der Staufer, die im Kreisgebiet ihre Besitzungen hatten. Man nennt den Landkreis Göppingen auch "Stauferkreis". Die Hirschstange ist das Wappensymbol Württembergs, welches nach dem Untergang der Staufer das überwiegende Kreisgebiet beherrschte. |
Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
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Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
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Weblinks
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