Lamaismus
Die Religion des Lamaismus (von tibetisch lama höchster Lehrer), die tibetische Form des Buddhismus, ist in Tibet, der Himalayagegend, der Mongolei und China verbreitet.Korrektur: Die wörtliche Übersetzung von lama ist höchste Mutter. Der Titel hat die Bedeutung, dass ein Lama die gleiche bedingungslose Liebe für alle Wesen empfindet, wie eine Mutter für ihr Kind.
Er entstand im 8. Jahrhundert durch Übernahme der buddhistischen Sarvastivada-Regeln des Hinayana und der Lehre der Mahayana-Schule, wozu sich Meditations- und Yoga-Praktiken des tantrischen Vajrayana gesellten. Die Götter der Bon-Religion fanden Aufnahme; sein großes Pantheon betont die Rolle der Berggötter.
Mittels zahlreicher Feste, Pilgerfahrten und Rituale wird das Wohlergehen des Lebens zu begünstigen und seine Beeinträchtigung durch Leiden etc. abzuwenden gesucht.
Ein besonderes lamaistisches Merkmal ist seine Ordens- und Klostertradition. Die Orden gruppieren sich in
- Nyingmapa "Rotmützen" (tantrisch)
- Kagyüpa (yogisch)
- Sakya (Vajrayana)
- Gelugpa "Gelbmützen".
Siehe auch: Vajrayana






