Lagerstätte
Unter Lagerstätten versteht man ober- oder unterirdische natürliche Vorkommen von Rohstoffen, deren Abbau sich wirtschaftlich lohnt.Die Rohstoffe haben sich durch geologische Vorgänge wie Verwitterung, Sedimentation oder Tektonik gebildet oder biochemisch, über Lösungsmittel oder Verdampfung angereichert. Wichtige Lagerstätten betreffen:
- Erze - metallhältige Gesteine, z.B.
- Eisenerz (Hämatit etc.), Bleiglanz, Zinkblende
- Erden und Seltene Erden - Kaolin (Tonerde), Yttriumoxid usw.
- nichtmetallische Rohstoffe (Massenrohstoffe s.unten)
- Kohlenwasserstoffe und Kohle - Entstehung großteils biologisch
- spezielle Gewässer - heisse Quellen, Mineralwasser
- z.T. auch Trink- bzw. Grundwasser
- Massenrohstoffe - Kalk, Sande, Schotter ...
- Weitere ??
Häufiger entstehen Erzlagerstätten aber durch Oxidation. Andrerseits sind etwa 20 Elemente schon in Eruptivgesteinen viel höher konzentriert als im Mittel. Um abbauwürdig zu sein, muss sich aber z.B. Kupfer noch 200-fach anreichern, Blei um 2000. Häufig erfolgt das durch Schwefelverbindungen (Sulfide).
Oberflächennahe Lagerstätten werden im Lauf der Geschichte oft zufällig entdeckt, andere durch Auffälligkeiten in Geländeform, Bewuchs, Geruch etc. oder durch Ausbisse.
Für tiefer gelegene Rohstoffe tritt die Angewandte Geophysik auf den Plan. Wichtige Methoden der Exploration sind Gravimetrie, Seismik,Magnetik, elektrische und Radarverfahren.
Siehe auch Bauwesen, Geologie, Geophysik, Hydrogeologie, Lagerstättenkunde, Metallurgie, Verhüttung usw.
Dies ist zwar kein kurzer Artikelanfang mehr. Sei bitte dennoch mutig und verbessere ihn zu einem nützlicheren Artikel.






