Krawatte
Die Krawatte (franz. cravate), auch Schlips, ist ein längliches Stück Stoff, das um den Hals gebunden getragen wird. Sie wird in der Regel (muss aber nicht) zusammen mit einem Hemd getragen, wobei sie die Knopfleiste auf der Brust verdeckt und daher auch als Schmuckstück angesehen wird.
Neben Stoff (Gewebe aus Seide oder Baumwolle) gibt es Krawatten aus den unterschiedlichsten Materialien (z.B. Leder) und in verschiedenen Breiten, vor allem aber in endlos vielen Farbkombinationen und Dessins. Traditionell gehört die Krawatte zur Herrengarderobe, wird heute aber durchaus auch von Frauen getragen. Hauptsächlich werden Krawatten zusammen mit Geschäftsanzügen im Berufsleben getragen, sowie zu besonders feierlichen oder formellen Anlässen (z.B. Hochzeit u.a. Familienfeiern).
Eine Krawatte ist ca. 140 cm lang, an ihrem unteren Ende etwa zwei- bis dreimal so breit wie an ihrem oberen Ende, das nach dem Knoten hinter das sichtbare breite Ende gesteckt wird. Dem Knoten der Krawatte kommt neben ihrer Farbe und Form die wichtigste Rolle zu. Es gibt ihn in etwa einem Dutzend Varianten, der bekannteste ist der Windsor-Knoten (siehe auch Weblink).
Erste Spuren der Krawatte reichen zwar bis in das alte Ägypten, Griechenland oder auch China zurück. Die moderne Krawatte aber verdankt ihre Popularität v.a. Ludwig XIV in Frankreich, der kroatische Söldner anheuerte. Diese trugen der Überlieferung nach ein Stück Stoff ("hravatska"), das am Kragen in Form einer Rosette (oder Schleife) befestigt wurde und deren Enden über der Brust hingen.
Sie wurde "croatta" oder auch Krawatte genannt.
Die Kultur der Krawatte breitete sich neben England in ganz Europa aus und entwickelt sich immer weiter.
Geschichte
Weblinks






