Kraichtal
| Wappen | Karte |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Region: | Mittlerer Oberrhein |
| Landkreis: | Karlsruhe |
| Fläche: | 80,56 km² |
| Einwohner: | 14.964 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 186 Einwohner/km² |
| Höhe: | ca. 200 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 76699-76703 (alte PLZ: 7527) |
| Vorwahlen: | 07250, 07251, 07258, 07259 |
| Geografische Lage: | 49°07'0'' N.B.
8°43'0'' Ö.L. |
| KFZ-Kennzeichen: | KA |
| Amtliche Gemeindekennzahl: | 08 2 15 097 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 9 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstr. 30 76703 Kraichtal |
| Webseite: | www.kraichtal.de |
| E-Mail-Adresse: | info@kraichtal.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Horst Kochendörfer (CDU) |
| Regierende Partei: | CDU |
Kraichtal ist eine Stadt im Nordosten des Landkreises Karlsruhe wenige Kilometer östlich der früheren Kreisstadt Bruchsal in Baden-Württemberg.
Die Stadt Kraichtal liegt im westlichen Kraichgau, einer Hügellandschaft zwischen Schwarzwald und Odenwald, bzw Oberrheinischen Tiefebene und Neckar (bei Heilbronn).
Wappenbeschreibung:
Die Stadt Kraichtal entstand am 1. September 1971 durch Vereinigung der Städte Gochsheim und Unteröwisheim sowie der Gemeinden Bahnbrücken, Landshausen, Menzingen, Münzesheim, Neuenbürg (Baden), Oberacker und Oberöwisheim, die mit Ausnahme von Landshausen damals alle zum Landkreis Bruchsal im Regierungsbezirk Nordbaden gehörten. Landshausen gehörte seinerzeit zum Landkreis Sinsheim und wurde damit zum 1. September 1971 in den Landkreis Bruchsal eingegliedert. Namensgeber der neuen Kommune wurde der "Kraichbach", auch die "Kraich" genannt, daher wurde anfangs auch der Name "Kraichbachtal" in Erwägung gezogen. Durch die Stadtrechte von Gochsheim und Unteröwisheim wurde die Bezeichnung "Stadt" auf die neue Kommune übertragen, so dass eine Neuverleihung der Bezeichnung "Stadt" daher nicht erforderlich war. Der Stadtgründung vorausgegangen war die Vertragsunterzeichnung der 9 Bürgermeister der ehemals selbständigen Gemeinden am 14. Juli 1971 in der Turnhalle in Münzesheim.
Die Stadt Kraichtal hatte bei ihrer Gründung ca. 12.600 Einwohner. Sie erhielt die neue Postleitzahl "7527".
Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 kam die Stadt Kraichtal mit dem gesamten Landkreis Bruchsal zum Landkreis Karlsruhe.
Im Januar 1977 wurde das neu erbaute Rathaus der Stadt Kraichtal im Stadtteil Münzesheim bezogen. Zuvor waren die städtischen Ämter in den Rathäusern der früheren Gemeinden untergebracht.. Die feierliche Einweihung des Rathauses erfolgt am 18. Mai 1977 mit einem Tag der offenen Tür.
Mit der Einführung neuer 5stelliger Postleitzahlen zum 1. Juli 1993 erhielt die Stadt Kraichtal die Postleitzahl "76703".
Zur Geschichte der einzelnen Stadtteile gibt es einige Informationen auf der Webseite der Stadt Kraichtal unter www.kraichtal.de.
Die Bevölkerung Kraichtals ist mehrheitlich evangelisch, da die meisten Stadtteile früher zu Württemberg gehörten und von dort ab 1534 die Reformation eingeführt wurde. Seit 1806 gehören die Orte zum Großherzogtum, später Freistaat Baden und kamen mit diesem 1952 zu Baden-Württemberg. Je eine Evangelische Kirchengemeinde gibt es somit in den Stadtteilen Bahnbrücken, Gochsheim (Baden), Menzingen (Baden), Münzesheim, Oberacker, Oberöwisheim und Unteröwisheim. Diese gehören alle zum Kirchenbezirk Bretten der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Römisch-katholische Kirchengemeinden gibt es in den ehemals zum Fürstbistum Speyer, seit 1803/06 zum Großherzogtum Baden und somit zur späteren Erzdiözese Freiburg gehörigen Orten Landshausen (später mit Filiale Menzingen), Neuenbürg (Baden) und Oberöwisheim sowie in Münzesheim, wobei die letzt genannte Kirchengemeinde relativ jung ist. Sie alle bilden zusammen mit der Kirchengemeinde Elsenz (Stadt Eppingen) die Seelsorgeeinheit Elsenz-Kraichtal.
Die Stadt Kraichtal wird wie alle Kommunen in Baden-Württemberg von einem Gemeinderat und einem Bürgermeister verwaltet. Der Gemeinderat wird von der Bevölkerung auf 5 Jahre, der Bürgermeister auf 8 Jahre gewählt.
Der erste Bürgermeister der jungen Stadt war Berthold Zimmermann. Dieser wurde am 12. Dezember 1971 im 2. Wahlgang gewählt und trat sein neues Amt am 14. Februar 1972 an. Nach 16 Amtsjahren verzichtete Zimmermann auf eine weitere Kandidatur. Daher wurde am 13. Dezember 1987 Horst Kochendörfer als neuer Bürgermeister der Stadt Kraichtal gewählt. Er trat am 13. Februar 1988 sein Amt an und wurde nach 8 Jahren für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt, welche im Frühjahr 2004 endet.
Die Stadt Kraichtal war lange Zeit überwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Heute werden die Felder nur noch von sehr wenigen Landwirten bewirtschaftet.
In der Stadt sind auch einige mittelständischen Betriebe ansässig. Viele Arbeitnehmer pendeln jedoch in die umliegenden Städte und Gemeinden (Bruchsal, Karlsruhe, Bretten, Oberderdingen und Östringen).
Durch die Stadt führen weder Autobahnen noch Bundesstraßen. Das Stadtgebiet wird daher nur durch Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen.
Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird vor allem durch die Stadtbahnlinie S 3 Menzingen-Karlsruhe bedient. Mit dieser Linie erreicht man in ca. 30-40 Minuten den Hauptbahnhof in Karlsruhe.
Die Stadt hat keine offiziellen Städtepartnerschaften. Doch bestehen freundschaftliche Beziehungen zur Gemeinde Menzingen im Kanton Zug in der Schweiz. Die Gemeinde hat gegenwärtig ca. 4.326 Einwohner.
9 Stadtteile: Bahnbrücken, Gochsheim (Baden), Landshausen, Menzingen (Baden), Münzesheim, Neuenbürg (Baden), Oberacker, Oberöwisheim und Unteröwisheim
Soweit bekannt hat die Stadt Kraichtal bislang keinen Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen.
Aus dem Stadtteil Unteröwisheim stammt der Dichter Friedrich Konrad Hiller (1651-1726), der das bekannte Kirchenlied "Ich lobe dich von ganzer Seelen" dichtete
Allgemeines
Geographie
Das Stadtgebiet wird vom Kraichbach, gelegentlich auch "die Kraich" genannt, durchflossen, der bei Sternenfels im Enzkreis entspringt, nach Eintritt in das Kreisgebiet zunächst Kürnbach und Flehingen durchfließt, anschließend die Stadtteile Gochsheim, Münzesheim, Oberöwisheim und Unteröwisheim und dann mehrere Gemeinden des nördlichen Landkreises Karlsruhe und des südlichen Rhein-Neckar-Kreises und schließlich bei Ketsch in den Rhein mündet.Wappen
In Gold ein rotbewehrter und rotbezungter schwarzer Doppeladler, belegt mit einem silbernen Brustschild, darin eine neunblättrige, grünbesamte rote Rose mit grünen Kelchblättern.
Flagge: Rot - Weiß
Wappenverleihung:
12. Januar 1973 durch das Innenministerium Baden-Württemberg
Bedeutung:
Der Kraichgau war einst die am meisten von kleineren ritterschaftlichen Adelsherrschaften bestimmte Landschaft. Die Reichsritterschaft des Kraichgaus war seit dem Ende des Mittelalters in einem eigenen Ritterkanton zusammen geschlossen. Dieser Kanton führte den doppelköpfigen Reichsadler mit einem Brustschild, der einen Esel als Zeichen der mittelalterlichen Turniergesellschaft "mit dem Esel" enthält. Diese Wappen diente als Grundlage für das neue Wappen der Stadt Kraichtal. An die Stelle des Esels wurde die ebersteinische Rose gesetzt. Die Grafen von Eberstein, eine der bedeutendsten Familien im mittelbadischen Raum, hatten im hohen Mittelalter Besitz, Rechte oder die Lehenshoheit in sieben der heute zur Stadt Kraichtal gehörenden Orte. Die Stadtteile Gochsheim und Oberacker führten bereits die Rose in ihren Wappen. Im Hinblick auf die Zahl der Stadtteile wurde die eigentlich fünfblättrige Rose in eine neunblättrige Rose umgewandelt.
Die Stadtfarben Rot-Weiß leiten sich aus dem Brustschild ab, Bild (rote Rose) vor Feld (silber = weiß). Geschichte
Konfessionen
Politik
Wirtschaft
Verkehr
Städtepartnerschaften
Stadtgliederung
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Sehenswürdigkeiten
Sonstiges
Regelmäßige Veranstaltungen
Literatur
Internet-Adressen







