Konjugation (Biologie)
Konjugation bezeichnet in der Biologie zum einen die Ausbildung von Plasmabrücken zwischen Baktereien, genauer zwischen F+ Zelle und einer Zelle ohne F-Faktor (F+ = Vorhander Fertilitätsfaktor). Durch die Plasmabrücke können Plasmide, kleine ringförmige DNA-Moleküle im Zellplasma, die Erbanlagen z. B. in Form von Resistenzgenen gegen Antibiotika aber auch die genannten Fertilitätsfaktoren (F) enthalten können, von einer Bakterie zur anderen übertragen werden.Nachgewiesen wurde das Ereignis der Konjugation 1946 von Lederberg & Tatum.
Der Begriff der Konjugation wird in der Mykologie, der Lehre von den Pilzen zudem für die geschlechtliche Verschmelzung spezialisierter Pilzhyphen verwandt.






