Kolonialismus
Als Kolonialismus bezeichnet man die auf Erwerb und Ausbau von Kolonien gerichtete Politik unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen, militärischen und machtpolitischen Nutzens für das Mutterland bei gleichzeitiger politischer Unterdrückung und wirtschaftlicher Ausbeutung der (unterentwickelten) abhängigen Völker.Nach dem Muster des Kolonialismus verfuhren europäische Staaten bei der Eroberung und Ausbeutung anderer Kontinente wie (Afrika, Asien, Amerika, und Australien. Die europäischen Staaten beförderten Rohstoffe (z. B. Rohrzucker, Gold, Diamanten,...) aus den kolonialisierten Ländern in die Heimatländer, ohne dafür eine angemessene Tauscheinheit anzubieten. Das Zeitalter des Kolonialismus war auch geprägt von Gewalt gegenüber den "Ureinwohnern" (Indigene Völker) dieser Kontinente.
Auch kam es vermehrt zu Sklaverei, v.a. aus Afrika in die neuen Kolonien im heutigen Brasilien und in den USA.
Viele heutige Konflikte, wie der Balkankonflikt, gehen auf diese Ausbeutung zurück.






