Koks (Chemie)
Koks ist ein fester, stark kohlenstoffhaltiger Rückstand, der aus asche- und schwefelarmer Fettkohle durch trockene Destillation gewonnen wird.Dieser Vorgang findet in einer Kokerei statt. Dabei werden die flüchtigen Bestandteile der Kohle entfernt, indem sie in einem Ofen unter Luftausschluss bei mehr als 1400 °C erhitzt wird, so dass der feste Kohlenstoff und die verbleibende Asche verschmelzen. Koks ist grau, hart und porös.Die fluechtigen Bestandteile der Kohle hingegen werden vergast bzw. verdampft und gehen in das so genannte Kokereigas ueber. Aus dem rohen Kokereigas werden weitere wertvolle Stoffe gewonnen, so vor allem Steinkohlenteer, Rohbenzol, Schwefelsäure und ein Brenngas (Kokerei-Reingas), das frueher als Stadtgas verwendet wurde und heute in jedem Stahlwerk ein wertvoller Energietraeger ist.
Koks wird als Brennstoff und als Reduktionsmittel bei der Eisen-Produktion in Hochöfen eingesetzt.






