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Kitfuchs

{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Kitfuchs |- | align="center" |
Kitfuchs
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|- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik |- | {| border="0" |- | Ordnung: || Raubtiere (Carnivora) |- | Unterordnung: || Landraubtiere (Fissipedia) |- | Überfamilie: || Hundeartige (Canoidea) |- | Familie: || Hunde (Canidae) |- | Gattung: || Vulpes |- | Art: || Kitfuchs (Vulpes velox) |} |}

Der Kitfuchs (Vulpes velox) ist ein Fuchs, der in Nordamerika trockenere Gegenden bewohnt. Vom ebenfalls in Nordamerika vorkommenden Rotfuchs ist er deutlich durch viel größere Ohren unterschieden.

Table of contents
1 Merkmale
2 Lebensraum
3 Lebensweise
4 Taxonomie

Merkmale

Das Fell des Kitfuchses ist oberseits grau bis orangefarben und unterseits weiß. Er hat eine typische Fuchsgestalt, ist aber kleiner als ein Rotfuchs: Die Kopfrumpflänge beträgt 40 cm, hinzu kommen 30 cm Schwanz. Auffällig sind die großen Ohren, deren Muscheln durch ein Gewebe langer Haare vor eindringenden Sandkörnern geschützt sind.

Lebensraum

Während der Rotfuchs hauptsächlich die nordamerikanischen Wälder bewohnt, lebt der Kitfuchs in der Prärie und in den Wüsten des Südwestens. Das Verbreitungsgebiet reicht vom Südwesten Kanadas bis in den Nordwesten Mexikos. In Kanada war der Kitfuchs zwischenzeitlich ausgerottet, ist aber inzwischen erfolgreich wieder eingeführt worden.

Lebensweise

Kitfüchse sind reine Fleischfresser, die sich fast ausschließlich von Mäusen und Kaninchen ernähren. Mit Glück kann auch ein Vogel erbeutet werden, und in Notzeiten fressen Kitfüchse auch Insekten.


Kitfüchsin mit Welpen
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Der Bau wird meistens in einer Sanddüne angelegt. Vom Eingang aus entsteht ein Gewirr von Gängen. Während der Paarungszeit kommen Männchen und Weibchen zusammen. Der Rüde bleibt bei der Fähe während der fünfzigtägigen Tragzeit und nach der Geburt der vier oder fünf Welpen. Während das Weibchen diese säugt, beschafft das Männchen Nahrung für sich und das im Bau bleibende Weibchen.

Neben dem Menschen sind Kojoten und auch Rotfüchse Feinde des Kitfuchses. Der Kojote ist dabei der ärgste Feind, dem wohl die meisten Kitfüchse früher oder später zum Opfer fallen.

Als Wüstentiere müssen viele Kitfüchse mit sehr wenig Wasser auskommen. Sie sind daher ausschließlich nachtaktiv und verlassen ihren Bau nie bei Tageslicht. Ihr Kot ist extrem trocken. Die meiste Flüssigkeit nehmen sie mit ihren Beutetieren auf.

Taxonomie

Die in der Prärie lebenden Kitfüchse und die Populationen der kalifornisch-mexikanischen Wüsten werden gelegentlich als unterschiedliche Arten aufgefasst. Der Kitfuchs der Prärie wird dann als Swift-Fuchs (Vulpes velox) und der Kitfuchs der Wüste als Großohr-Kitfuchs (Vulpes macrotis) bezeichnet. Letzterer hat zwar deutlich größere Ohren, aber nach Auffassung der meisten Zoologen handelt es sich um Unterarten ein und derselben Art.




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