Kinderkardiologie
Die Kinderkardiologie ist ein eigenständiger Zweig der Kardiologie und gehört damit zur inneren Medizin. Die Kinderherzchirurgie ist Teil der Chirurgie, aber eng mit der Kinderkardiologie verzahnt.Dies resultiert aus aus der Problematik, Fehlbildungen am kindlichen Herzen so früh wie möglich zu korrigieren, bevor Folgeschäden auftreten. Daher ist eine enge Zusammenarbeit der 'erkennenden' Kinderkardiologie, den Herzkathederlabors (die sowohl diagnostisch wie auch interventionell arbeiten) und der Kinderherzchirurgie nötig, um im Einzelfall die optimalen Therapiemöglichkeiten auszuloten.
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2 aktuelle Situation 3 Therapien 4 Links |
Während in den Anfängen der Kinderkardiologie den Therapien enge Grenzen gesetzt waren, ergaben sich nach 1950 verschiedene einfache OP-Techniken (z.B. Blalock-Taussig-Anastomose). Nach Einführung von Herz-Lungen-Maschinen für Kinder ging es in großen Schritten voran, so dass mit der Fontan-Methode sogar univentrikuläre Herzen palliativ operierbar wurden.
Dies führt zur Zeit (um 2000) zu der Situation, dass die ersten 'modern' operierten ehemaligen Kinder (20-30 Jahre alt) immer noch in Kinderherzzentren zur Behandlung gehen, da in den Herzzentren für Erwachsenen dieser Wissensstand noch gar nicht erarbeitet wurde. Viele Kardiologen -gerade im niedergelassenen Bereich- sind leider nicht auf dem aktuellen Wissensstand bezüglich der Therapie angeborener Herzfehler.
Angeborene Fehlbildungen des Herzens bzw. herznaher Gefäße
aktuelle Situation
Therapien
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