Karluken
Die
Karluken waren ein Turkvolk, das ab 766 zwischen
Altai und Syr-Darja nomadisierte. Es hatte, wie bei Nomaden nicht unüblich, zwei gemeinsam regierende Fürsten, einen am Altai, einen am Tschu (Talas). Ab 960 bekannten sich die Karluken zum
Islam. 999 besetzten sie dank des Glaubenswechsels
Buchara und wurden fortan als
Kara-Chaniden bezeichnet. Der Kara-Chaniden-Staat wurde gegen 1141 von der nach Westen fliehenden Gruppe der
Kitan (so genannte Kara-Kitai) beseitigt, in Buchara konnten sie sich noch bis 1212 halten.