Karl Bühler
Karl Bühler (* 27. Mai 1879 in Meckesheim; † 24. Oktober 1963 in Los Angeles) gilt als Vertreter der sogenannten "Würzburger Schule" der Psychologie, eines ganzheitspsychologischen Ansatzes, der mit der Gestaltpsychologie verwandt ist. Seine Frau Charlotte Bühler, mit der er eng zusammenarbeitete, wurde auf dem Gebiet der Jugendpsychologie und der Sprachpsychologie berühmt.1913 erschien Bühlers Arbeit "Die Gestaltwahrnehmungen". Auf dem Gebiet der Entwicklungspsychologie erregte sein 1918 erschienenes Werk "Die geistige Entwicklung des Kindes" Aufmerksamkeit. Von seinen weiteren Arbeiten sind neben sprachpsychologischen Arbeiten seine Publikationen zur "Ausdruckstheorie" (1933) und zum "Gestaltprinzip im Leben des Menschen und der Tiere" (1963) erwähnenswert.
Karl Popper studierte und promovierte bei Karl Bühler.






