Kampfkunst
Eine Kampfkunst ist ein wettkampffreies System mit traditionellem Hintergrund, bei dem die Fertigkeit des bewaffneten und/oder unbewaffneten Kampfes im Hinblick auf kriegerische Auseinandersetzung und/oder Selbstverteidigung trainiert wird.
Das Training einer Kampfkunst hat meist die Perfektion sowohl der physischen als auch psychischen Eigenschaften des Ausübenden als Ziel. Meist sind Kampfkünste an traditionelle Rituale gebunden.
Kampfkünste haben sich überall da entwickelt, wo der Mensch Auseinandersetzungen mit anderen hatte. Doch nirgends hat sich eine so hohe Kultur der Kampfkünste entwickelt wie in Süd-, Südost- und Ostasien. Dabei sei nicht nur auf die Vielfalt und hohe Entwicklung hingewiesen, sondern auch auf die tiefen geistigen und religiösen Aspekte der Kampfkünste.
In Europa gab es eigentlich nur zwei Zeiten, in denen zu dem physischen Aspekt auch noch ein psychischer hinzukam. Zum Einen gilt das für die drei olympischen Disziplinen Boxen, Ringen und Pankratium im antiken Griechenland und zum Anderen für die Ritter und deren Ehrenkodex im Mittelalter.
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2 Kampfkünste nach kultureller/geographischer Herkunft |
Viele Kampfkünste können auch als Kampfsport ausgeübt werden, da heute oft sportliche Betätigung oder wettkämpferische Begegnungen Ziel des Trainings sind, und weniger Traditionen und kriegerische Fertigkeit im Vordergrund stehen.
Im Allgemeinen sind die meisten Kampfsportarten in einer Kampfkunst verwurzelt.
Der Übergang zwischen Kampfkunst und Kampfsportart ist fließend, nur schwer zu definieren und heiß diskutiert.
Kampfkunst und Kampfsport
Kampfkünste nach kultureller/geographischer Herkunft
Brasilien
China, Taiwan
Europa, Nordamerika, Australien
Indien
Indoniesien
Japan
Okinawa
Korea
Malaysia
Myanmar (AKA Burma, Birma)
Philippinen
Thailand






