Kalter Krieg
Als Kalter Krieg (engl. cold war) wird die in Fortsetzung des 2. Weltkrieges aufgekommene Auseinandersetzung zwischen den Machtblöcken des Westens und des Ostens mit politischen, wirtschaftlichen und psychologischen Mitteln bezeichnet.
Den Hintergrund bildete die Gründung der Vereinten Nationen 1945. Die Bevölkerung der USA begrüßte deren Charta als eine Globalisierung der amerikanischen Verfassung und propagierte damit den weltweiten Sieg der Demokratie.
Grundsätzliche konträre, ideologische Unterschiede wurden zum Ausgangspunkt einer erbitterten Auseinandersetzung, bei der im Unterschied zum "heißen Krieg" militärische Mittel zwar nicht eingesetzt wurden, allerdings konnte mit ihnen durchaus gedroht werden. Der Ost-West-Konflikt drohte oftmals mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen militärischen Konflikt umzuschlagen.
Zu Zeiten des Kalten Krieges war es Beamten der Bundesrepublik Deutschland untersagt, die Abkürzung BRD in offiziellen Verlautbarungen zu verwenden, um eine klare Abgrenzung zur DDR herzustellen.
Der Kalte Krieg wurde 1991 mit dem Zerfall des Ostblocks beendet.
Siehe auch: Berlin-Politik - Berliner Mauer - Deutschland - Eiserner Vorhang - Operation Northwoods






