Johannes Anker Larsen
Johannes Anker Larsen war ein dänischer Schriftsteller. Er wurde am 18. September 1874 in Henninge, Insel Langeland, geboren und starb am 12. Februar 1957 in Birkerod bei Kopenhagen.
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2 Bedeutung 3 Werke 4 Weblink |
Werdegang
Larsen war der Sohn eines Seemanns und studierte Theologie, Recht und Philologie in Kopenhagen. 1905 bis 1913 war er als Journalist und Schauspieler tätig, später als Dramaturg, ab 1928 am Königlichen Theater Kopenhagen. Er veröffentlichte mehrere Romane und Novellen, auch Komödien, meist in Zusammenarbeit mit E. Rostrup. Besonders bekannt wurde er zu seinen Lebzeiten durch seinen Roman Der Stein der Weisen, durch den er in einem dänisch-norwegischen Roman-Preisausschreiben als Sieger geehrt wurde, und durch das kleine religionspsychologische, halb autobiografische Buch Bei offener Tür.
Bedeutung
Seine Werke, die hauptsächlich in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg entstanden, sind stark beeinflusst von dem Denken und den Werken Sören Kierkegaards, dem dänischen Religionsphilosophen Vilhelm Gronbechs und dem dänischen Philosophen Feilberg. Letztlich schöpft er jedoch aus der unvergänglichen Weisheit aller großen indischen und chinesischen Lehren, der Baghavad Gita, dem Taoismus, aber auch der gnostisch-christlichen Lehren sowie dem Gedankengut der Theosophen. Immer wiederkehrend in seinen Werken ist das Thema der Suche nach der Ewigkeit, nach dem verlorenen wahren religiösen Gefühl jenseits der klassischen etablierten Kirchen und deren Priesterschaft und die Wiederbelebung der vergessenen Fähigkeit des mystischen Schauens und Erlebens mit dem Ziel der Erleuchtung, oder in der Sprache der Bibel: die Verwirklichung des ewigen Lebens. Er sucht das mystische Erlebnis der Einheit von sichtbarer und unsichtbarer, zeitlicher und ewiger Welt zu gestalten.
Werke
Romane
Vorträge und spirituelle Biographie
Novellen
Theaterstücke
(teilweise in Zusammenarbeit mit Egill Rostrup)
Weblink






