Informationsmanagement und Wissensmanagement
Wissensmanagement (englisch Knowledge Management oder Information engineering) bezeichnet eine Richtung der aktuellen Managementlehre, die darauf abzielt, in Organisationen vorhandenes Wissen zur Erreichung der Unternehmensziele optimal einzusetzen und zu entwickeln. In weiten Teilen entspricht Wissensmanagement der traditionellen Dokumentation und ist auch eine Teildisziplin der Informationswissenschaft.
Das Wissen innerhalb eines Unternehmens wird dabei als Produktionsressource verstanden, die neben Kapital, Arbeit und Boden tritt. Informationssysteme leisten dabei einen Beitrag durch die Vernetzung der Mitarbeiter und die Bereitstellung von Informationen. Als Konsequenz wurde in den letzten Jahren der Vorstand vieler Unternehmen um die Position des Chief Information Officers (CIO) erweitert. Die Informationsverarbeitung eines Unternehmens muss dabei auf seine Gesamtstrategie abgestimmt werden bzw. umgekehrt.
Ein frühes, aber immer noch weit verbreitetes, in St. Gallen entwickeltes Modell entwirft dabei einen Wissenskreislauf aus
- Wissensidentifikation
- Wissenserwerb,
- Wissensentwicklung,
- Wissensverteilung,
- Wissensbewahrung und
- Wissensnutzung.
| Table of contents |
|
2 Literatur 3 Weblinks |
Teilbereiche
Siehe auch: Expertensystem, Fachinformation
Kontrolle versus Kreativität
Instruktionen bedeuten für Menschen etwas anderes als für Computer. Viele Autoren meinen, dass Wissen gar nicht gemanaged werden kann, da Management Kontrolle beinhaltet, Wissen aber auch auf dem kreativem Umgang mit Kontext und Assoziationen aufbaut, der durch Kontrolle behindert wird (Georg von Krogh, 2000).
Literatur
Weblinks






