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Impressionismus

Der Impressionismus [von frz. impression = „Eindruck“] ist eine Stilrichtung vor allem in der Malerei, die entscheidend von dem französischen Maler Claude Monet geprägt wurde. Ein Bild mit dem Namen „Impression, soleil levant“ (1872) von Claude Monet mit der Darstellung eines Hafens in Morgenstimmung gab der Bewegung ihren Namen. Ein Kritiker leitete daraus die zunächst abschätzig gemeinte Bezeichnung ab.

Table of contents
1 Malerei
2 Musik
3 Literatur

Malerei

Vorläufer des Impressionismus liegen in der spanischen (Diego Velázquez, Francisco de Goya) und englischen Malerei (William Turner, John Constable) sowie in Frankreich selbst (Gustave Courbet, Schule von Barbizon).

Die Maler des Impressionismus versuchten, einen Gegenstand in seiner augenblicklichen, zufälligen Erscheinungsform zu erfassen statt in seiner inhaltlichten Bedeutung. Besonders eindrückliche Beispiele dafür sind die Landschaftsbilder, die meist direkt in der freien Natur entstanden und nicht wie bis dahin üblich im Atelier. Die Impressionisten bevorzugten helle, pastellene Farben und malten nicht flächig, sondern setzten komplementäre Kontrastfarben eng nebeneinander, sodass diese bei der Betrachtung aus einiger Entfernung ineinander fließen. Der Neoimpressionismus führte diese Technik weiter, indem das ganze Bild in mosaikartig aneinandergereihte Punkte zerlegt wurde (Pointillismus).

Die Impressionisten waren zusammen mit Paul Cézanne Wegbereiter der modernen, abstrakten Malerei.

Maler des Impressionismus:

Maler des Neoimpressionismus:

Musik

In der
Musik spricht man ebenfalls vom Stil des Impressionismus. Als Begründer gilt hier vor allem Claude Debussy, der - angeregt durch asiatische Musik - durch Einbeziehung übermäßiger Dreiklänge, Ganztonleitern und Pentatonik eine neue Farbigkeit (Klangfarbe) in seinen musikalischen Werken suchte. Ein weiterer bedeutender Komponist des Impressionismus ist Maurice Ravel.

Literatur

Die Hauptphase lag in den Jahren zwischen 1890 und 1910. Der literarische Impressionismus war eine der zahlreichen Gegenbewegungen zwischen als überzogen und unkünstlerisch befundenen Naturalismus. Er lehnt die Realität ab, er opponiert gegen Kapitalismus und Nationalismus in der Weise, dass er entgegen den Üblichkeiten seiner Zeit ins Sinnliche führte. Bevorzugte Literaturgattung ist die Lyrik, daneben auch kurze Prosa, Novellen, selten Romane. Beim Drama dominiert der Einakter. Die Prosa nimmt oft skizzenhafte Züge an. Die Sprache ist vor allem mit folgenden Stilmitteln durchsäht: Synästhesien, Lautmalereien, erlebte Rede, Bildsprache, innerer Monolog. All diese dienen der subjektiven Darstellungsweise. Die Erzählweise ist oft passiver Natur.

Wichtige deutsche impressionistische Autoren:

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siehe auch: Expressionismus




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