Imperfekt
Das Imperfekt (oft auch Präteritum) ist die grammatikalische Zeitform der Verben, die bereits abgeschlossene Ereignisse der Vergangenheit ausdrückt. Die Bezeichnung Imperfekt oder ihre deutsche Übersetzung unvollendete Vergangenheit wurden aus der Grammatik des Lateinischen übernommen. Da sie für eine Zeitform, die abgeschlossene Ereignisse ausdrückt, recht irreführend sind, wird heute immer mehr der Begriff Präteritum verwendet.
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2 Besonderheiten 3 Verwendung |
Da Erzählungen meistens im Imperfekt geschrieben sind, bezeichnet man diese Zeitform auch als Erzählform.
Die süddeutsche Umgangssprache benutzt statt dem Imperfekt als Erzähltempus meist das Perfekt: Ich bin gestern bei meiner Tante im Krankenhaus gewesen. Sie hat mir erzählt ...Beispiele für die Konjugation
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'lachen' (schwach)
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'reden' (schwach)
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'fahren' (stark)
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'nehmen' (stark)
|}Besonderheiten
Schwache und starke Verben
Im Imperfekt werden schwache und starke Verben unterschiedlich konjugiert, wobei in der Umgangssprache der Einfachheit halber manche Verben schwach gebeugt werden, auch wenn sie zu den starken gehören.
Lautwechsel bei starken Verben
Bei starken Verben wird der Stammvokal ausgetauscht (sogenannter Ablaut). Die Suffixe (Wortendungen) werden dennoch, ähnlich wie bei den schwachen Verben, nach stets gleichen Regeln hinzugefügt.
Verwendung
Das Imperfekt wird verwendet, um Vergangenes auszudrücken. Im Gegensatz zum Perfekt sind die Geschehnisse bereits abgeschlossen und haben daher keinen Bezug zur Gegenwart. Oft liegen die Geschehnisse recht weit zurück.






