Teachers Paradise School Supplies Teacher Resources Free Encyclopedia
Teachers Paradise FREE Teaching Resources
Home Arts Crafts Audio Visual Equipment Office Supplies Teacher Resources
Hauptseite | See live article

Hiob (Buch)

Das Buch Hiob (andere Schreibweisen: Ijob; in der arabischen Überlieferung Aiyub oder Ayub) ist eine Dichtung, welche eine all zu einfache Gottesvorstellung hinterfragt. Thema ist die Frage „Warum lässt ein gütiger Gott Leid zu?“ In der Antwort erweist sich das Leid Einzelner als Prüfstein in einem größerem Zusammenhang. Das Buch Hiob beschreibt eine universelle Streitfrage zwischen Gott und dem Satan: Auf die Frage Gottes an Satan: „Hast du auch Hiob gesehen, meinen Knecht ? Er tut, was ich möchte, er ist gerecht.“ antwortet der Satan: „Würde Hiob dir gehorchen, wenn er gar nichts davon hätte? Was auch immer er beginnt - durch deinen Schutz es wohl gelingt. Immer größer werden seine Herden! Wenn man ihn um den Besitz bringt, wird er dich verfluchen!“

Nachdem Gott den Verlust allen Besitzes zulässt, werden Hiob fünf der sprichwörtlichen Hiobsbotschaften überbracht: „...sie stahlen alle Kamele, die Sklaven wurden erschlagen. Ich allein entkam, um es dir zu sagen.“

In einfachen religiösen Vorstellungen schien Gott dem einzelnen Mensch unmittelbar gegenwärtig: Bestrafend den Gesetzesübertreter, hingegen Rechtschaffenheit reich belohnend. Hiobs Unglücksschläge verneinen diese Ansicht. In dreimal drei Reden, denen jeweils Hiobs Entgegnung folgt, unterstellen ihm seine Freunde verborgene Missetaten, sonst würde Gott ihn nicht urplötzlich mit dem Verlust all seines Reichtums, seiner Söhne und seiner Gesundheit strafen. Weder durch diese Unglücksschläge, noch durch die Argumente seiner drei Besucher Elifas, Bildad und Zofar sieht sich Hiob veranlasst, Gott zu verfluchen. Er verflucht aber sein Dasein, beteuert beharrlich seine Unschuld und fragt Gott nach dem Warum.

Der vierte Redner, Elihu, betont Gottes Allmacht und Größe, und stellt das Recht des Menschen, göttliches Wirken zu beurteilen, grundsätzlich in Abrede. Darüber hinaus meint er (für den modernen Leser wohl wenig nachvollziehbar), dass Gott aufgrund seiner Allmacht auch gütig sein muss.

Letztendlich wendet sich Gott selbst aus einem Gewitter heraus an Hiob. Auch Gott betont seine Macht und die Herrlichkeit seiner eigenen Schöpfung. Lang redet er über die Großartigkeit des von ihm erschaffenen Nilpferdes.

Daraufhin widerruft Hiob seine vorigen Reden.

Gott belohnt Hiobs Treue und Geduld, indem er ihm zweimal so viel gibt, wie ihm genommen wurde.

siehe auch: Bibel, Altes Testament, Buch Ester, Buch der Psalmen




Pay for Educational Supplies & Teaching Supplies with Visa, Master Card, American Express, Discover or Paypal.
TeachersParadise.com HOME | Safe Shopping Guarantee | Help Desk
All trademarks & brands are the property of their respective owners.
Legal Notice 2000-2008 TeachersParadise.com, Inc. All Rights Reserved