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Hemer

{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#FFDEAD" align="right" ! Wappen ! Karte |----- bgcolor="#FFFFFF" | align="center" | | align="center" | |----- ! colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Basisdaten |----- bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: || Nordrhein-Westfalen |----- bgcolor="#FFFFFF" | Kreis: || Märkischer Kreis |----- bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: || 67,56 km² |----- bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: || 37,764 (29.8.2003) |----- bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: || 563 Einwohner/km² |----- bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: || 58675 |----- bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: || 0 23 72 |----- bgcolor="#FFFFFF" | valign="top" | Geografische Lage: | 51° 23' n. Br.
7° 46' ö. L. |----- bgcolor="#FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen: || MK |----- bgcolor="#FFFFFF" | Amtliche Gemeindekennzahl: || 05 9 62 016 |----- bgcolor="#FFFFFF" | Website: || www.hemer.de |----- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@hemer.de |----- ! colspan="2" bgcolor="#FFDEAD" | Politik |----- bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: || Michael Esken (CDU) |----- bgcolor="#FFFFFF" | Regierende Partei: || CDU |}

Hemer ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie liegt im Norden des Sauerlands und gehört zum Märkischen Kreis.

Wappen

bis 1975 hatte die Stadt Hemer das oben gezeigte Wappen, das untere war das Wappen des Amtes Hemer. Ab 1975 wurde dieses das neue Stadtwappen.

Das Stadtwappen zeigt in der linken Hälfte das rot-weiße Schachbrettmuster als Symbol der Grafschaft Mark. Die drei Wolfshaken in der rechten Hälfte leiten sich aus dem Familienwappen der Brackecks ab.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Hemers datiert auf das Jahr 1072, als in einer Urkunde des Erzbishofs von Köln die Siedlung Hademare erwähnt wird. Zu dieser Zeit bestand Hemer aus zwei Höfen und einer Kirche, der Vitus-Kirche. 1700 wurde an die Stelle der Vitus-Kirche die St. Peter und Paul-Kirche gebaut, gestiftet von Jobst von Brabeck.

1841 wurde das Amt Hemer eingerichtet, welches die Gemeinden Becke, Brockhausen, Calle, Deilinghofen, Evingsen, Frönsberg, Ihmert, Kesbern, Landhausen, Lössel, Niederhemer, Oberhemer, Sundwig und Westig umfasste. 1910 wurden Niederhemer und Oberhemer zur Gemeinde Hemer zusammengefasst, 1929 wurde aus Hemer, Sundwig, Westig und Landhausen eine gemeinsame Gemeinde. Am 30. Januar 1936 wurde ihr das Stadtrecht verliehen. Das Amt Hemer wurde 1974 aufgelöst, die Gemeinden Becke, Deilinghofen, Frönsberg und Ihmert wurden in die Stadt Hemer eingemeindet. Lössel wurde schon 1956 in Letmathe eingemeindet, Evingsen war 1969 in Altena (Westfalen) eingemeindet worden, Kesbern wurde am 1.1.1975 in Iserlohn eingemeindet.

Während des zweiten Weltkriegs befands sich das Kriegsgefangenenlager Stalag VIa in Hemer, in dem überwiegend russische Kriegsgefangene Zwangsarbeit verrichten mussten. Eine Gedenkstätte befindet sich am Kriegsgefangenenfriedhof am Duloh.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit den beiden französischen Städten Beuvry und Steenwerck. Darüber hinaus gibt es Städtefreundschaften mit Schelkowo in Russland, Obervellach (Österreich), sowie den deutschen Städten Bretten und Doberlug-Kirchhain.

Einwohnerentwicklung

Heute leben in Hemer etwa 37,700 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das
Felsenmeer, ein Karstgebietgebiet mit eingestürzten Höhlen, welche von einem Buchenwald überwachsen sind. Die Heinrichshöhle, eine Tropfsteinhöhle, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenmeer.

Weblinks




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