Heimcomputer in Osteuropa
In Osteuropa fand eine ähnliche Entwicklung von Heimcomputern wie in Westeuropa statt.Vor der Wende bereits begehrt, fanden nach der Wende ab 1990 noch viele westliche Heimcomputer ihren Weg nach Osteuropa, da sie gegenüber PCs wesentlich preisgünstiger waren.
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2 ČSSR 3 Polen 4 Sowjetunion 5 Ungarn |
In der DDR wurden die Heimcomputer als Kleincomputer bezeichnet.
Die Kleincomputer in der DDR basierten alle auf dem U880 als Prozessor, kompatibel zum Z80.
Die offiziellen Rechner wurden fast alle in Betriebsteilen des Kombinats Robotron entwickelt.
Die ersten Computer waren der Poly-Computer 880 und der LC80 (LC für Lerncomputer).
Diese verfügten nicht über einen Bildschirmanschluss und waren nur geeignet, die Grundfunktionen eines Mikrorechners zu demonstrieren.
Aus dem VEB Mikroelektronik "Wilhelm Pieck" Mühlhausen (Thüringen) kam der HC900.
Er wurde später als KC85/2 verkauft.
Weiterentwicklungen dieser Serie waren der KC85/3 und KC85/4.
Parallel dazu wurde in Dresden von Robotron der Z9001 entwickelt, welcher später als KC85/1 sowie nahezu unverändert als KC87 verkauft wurde.
Weiterhin gab es eine Reihe von Eigenbaucomputern, deren Baupläne teils in Zeitschriften veröffentlicht wurden.
Durch die größere wirtschaftliche Öffnung Ungarns im Gegensatz zu den restlichen Ländern des Ostblocks gab es in Ungarn eine größere Anzahl Commodore Plus4, welcher dort als Schulcomputer genutzt wurde.
DDR
1989/1990 wurden noch die Computer KC Compact und BIC 5105, letzterer als Bildungscomputer für Schulen gedacht, vorgestellt, erreichten aber keine große Verbreitung mehr.Weblinks
ČSSR
Polen
Sowjetunion
Ungarn






