Hanns-Josef Ortheil
Hanns-Josef Ortheil (* 5. November 1951 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller.
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2 Werke 3 Herausgeberschaft 4 Literatur 5 Weblinks |
Hanns-Josef Ortheil wuchs in Köln, im Westerwald, in Wuppertal und in Mainz auf. Seit 1956 erhielt er Klavierunterricht. 1970 legte er sein Abitur an einem Mainzer Gymnasium ab und studierte anschließend in Rom Kunstgeschichte. 1971 nahm er das Studium der Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Komparatistik auf, das ihn
an die Universitäten in Mainz, Paris, Göttingen und Rom führte. Er promovierte 1976 mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit an der
Universität Mainz. Von 1976 bis 1982 war er
wissenschaftlicher Mitarbeiter und später wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur der Universität Mainz; gleichzeitig begann
er mit der Veröffentlichung eigener literarischer Arbeiten. Ab 1988
war er freier Schriftsteller. 1990 übertrug man ihm die Dozentur für Kreatives Schreiben und Gegenwartsliteratur an der Universität Hildesheim; 2002 erhielt er an derselben Universität die Professur
für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Ortheil lebt heute
in Stuttgart.
Hanns-Josef Ortheil, der neben seiner regulären Lehrtätigkeit auch
Poetik-Dozenturen an den Universitäten Paderborn, Bielefeld und Heidelberg wahrnahm, ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der
Schönen Künste]]. Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen:
1979 den Aspekte-Literaturpreis, 1982 den
Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 2000 den Brandenburgischen Literaturpreis
und 2002 den Thomas-Mann-Preis.
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