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H. G. Wells


H. G. Wells (von Yousuf Karsh)
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Herbert George Wells (* 21. September 1866 in Bromley, Kent, † 13. August 1946 in London) war ein bedeutender Schriftsteller der englischsprachigen Literatur. Er hat die Entwicklung der Science Fiction entscheidend mitgeprägt; viele bezeichnen ihn, zusammen mit Jules Verne, als einen der "Väter der Science Fiction". Er selbst nannte diesen Teil seines enormen Werks "scientific romances".

Die bekanntesten seiner Science Fiction Romane sind "Der Krieg der Welten" und "Die Zeitmaschine".

Table of contents
1 Leben
2 Werk
3 Werke

Leben

H. G. Wells' Vater war ein professioneller Cricketspieler. Er selbst machte zuerst eine Ausbildung zum Dekorateur (engl. draper). Die in dieser Zeit gemachten Erfahrungen und Beobachtungen trugen zu seiner Kritik zur Verteilung des Wohlstandes bei, die beispielsweise in "A Modern Utopia" sichtbar werden. Seit 1883 war er Lehrer an der "Midhurst Grammar school", und nach Erwerb eines Stipendiums studierte er unter T. H. Huxley Biologie an der "Normal School of Science" (später "Royal College of Science" und "Imperial College"). Nach Studienabschluss war er Mitbegründer der "Royal College of Science Association" und ihr erster Präsident.

Werk

Wells' frühe Romane ("Die Zeitmaschine", "Der Unsichtbare", "Der Krieg der Welten"), die er "Scientific romances" nannte, entwarfen eine Reihe heute klassisch genannter Themen der Science Fiction.

Es wird oft angenommen, das Wells von Jules Verne beeinflusst war. Daneben schrieb er auch satirische Romane ("Tono-Bungay", "Kipps").

Wells' Ziel war es, die Gesellschaft zu verbessern, und brachte seine Vorstellungen in einer reihe utopischer Romane ("In the Days of the Comet", "The Shape of Things to Come") zum Ausdruck.

Gleichzeitig war er pessimistisch, und befürchtete zukünftige militärische Konflikte mit verheerenden Folgen für die Menschheit. Dystopien wie "When the Sleeper Awakes" oder "Die Insel des Dr. Moreau" sind in diesem Sinne zu verstehen. "Die Insel des Dr. Moreau" beleuchtet weiterhin die Debatte um erworbene bzw. angeborene Verhaltensweisen.

Wells betrachtete sich als Sozialisten und stand der Russischen Revolution und dem Marxistischen Programm Lenins positiv gegenüber ("Russia in the Shadows"). Später distanzierte es sich von der russischen Politik, insbesondere nach Stalins Regierungsübernahme.

Werke

Unterhaltungsliteratur

Sachtitel




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