Großformatkamera
Grossformatkameras sind eine Bauform fotografischer Kameras, die nach dem verwendeten Filmformat unterschieden wird; sie nutzen Planfilm, also einzelne Blätter auf einem verhältnismässig starken Trägermaterial, zur Aufzeichnung von Bildern; das Format ist i.d.R. grösser als bei Rollfilm. Planfilm wird in Kassetten eingelegt; in speziellen Kassetten kann auch 120er und 220er-Rollfilm genutzt werden. Üblich sind jedoch Formate wie 6x9cm bis 18x24cm und grösser. Einzelaufnahmen können einzeln entwickelt werden, schnelle Bildserien sind prinzipbedingt jedoch nicht möglich.Grossformatkameras werden in in folgenden Bauformen angeboten:
- Laufboden-Grossformatkamera mit Messucher und dreifachem Bodenauszug;
- Einformat-Fachkamera auf optischer Bank;
- Mehrformat-Fachkamera auf optischer Bank.
| Table of contents |
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2 Einstellmöglichkeiten 3 Objektive 4 Anbieter 5 Bedeutung 6 Quellen |
Grossformatkameras haben folgende Bestandteile:
Die Scharfstellung erfolgt durch Veränderung des Abstandes der beiden Standarten voneinander.
Grossformatkameras bieten umfangreiche Verstellmöglichkeiten:
Objektive sind verfügbar im Bereich von etwa 16mm bis 600mm; sie sind in Objektivplatten montiert und werden u.a. angeboten von Schneider und Rodenstock.
Ernst A. Weber (1997: 91 f.) unterscheidet drei Arten von Objektiven:
Zu den bekanntesten Anbietern von Grossformatkameras gehören u.a. Sinar und Linhof.Bestandteile
Einstellmöglichkeiten
Diese Verstellmöglichkeiten setzen Objektive mit einem besonders grossen Schärfekreis voraus und ermöglichen eine sehr weitreichende Kontrolle über die Perspektive und Schärfentiefe.Objektive
Anbieter






