Granada
Granada ist eine südspanische Stadt am Fuß der Sierra Nevada. Die Stadt, die zur Autonomen Region Andalusien gehört, zählt ca. 300.000 Einwohner, von denen die meisten in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte oder im Tourismus arbeiten.
Berühmt ist Granada wegen der vielen bedeutenden historischen Bauten sowohl aus der maurischen Zeit, als auch aus der Gotik und Renaissance. Auch für ihre zahlreichen Gitarrenbauer ist die Stadt weltbekannt.
711 wurde Granada von den Mauren erobert und war von 1238 bis 1492 Hauptstadt des maurischen Königreiches Granada. Mit der Einnahme von Granada 1492 durch christliche Truppen aus Kastilien war die Reconquista (Wiedereroberung) der Iberischen Halbinsel abgeschlossen.

Ein Garten der Alhambra
Die bedeutendsten Bauten aus der maurischen Zeit gehören zur Festung Alhambra. Es handelt sich dabei um eine Ansammlung von Palästen, die größte profane Anlage dieser Art in Spanien. Berühmt ist die Alhambra für ihre Stuckdecken und den Löwenbrunnen. Da König Karl V selbst einen Palast in diesem Areal erbauen ließ - der allerdings nie fertig gestellt wurde - blieb das gesamte Ensemble erhalten.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Generalife, die Sommerresidenz des Kalifen.
Granada ist seit 1492 Sitz eines Erzbischofs. Die Universität wurde in den Jahren 1526 - 1531 errichtet.







