Gladbeck
| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Kreis: | Kreis Recklinghausen | |
| Fläche: | 35,9 km² | |
| Einwohner: | 78.170 (31.12.2002) | |
| Bevölkerungsdichte: | 2.177 Einwohner/km² | |
| Höhe: | xxx m ü. NN | |
| Höchster Punkt: | 81,2 m ü. NN | |
| Niedrigster Punkt: | 30,5 m ü. NN | |
| Stadtgrenze: | xx km | |
| Nord-Süd Ausdehnung: | 10 km | |
| West-Ost Ausdehnung: | 7 km | |
| Postleitzahlen: | 45964-6 | |
| Vorwahlen: | 0 20 43 | |
| KFZ-Kennzeichen: | RE | |
| Amtliche Gemeindekennzahl: | 140 | |
| Website: | www.gladbeck.de | |
Geschichte
Seitdem in den 1880ern Kohle gefunden wurde, wuchs die kleine Dorfgemeinde zu einer mittelgroßen Industrieansiedlung, die im Juli 1919 die Stadtrechte erhielt. Bis in die 1960er Jahre steigerte sich die Einwohnerzahl auf bis zu 82.000 und liegt nun bei ungefähr 60.000. Die letzte Zeche wurde 1971 geschlossen, seitdem kämpft Gladbeck mit Strukturwandel und Arbeitslosigkeit.
Bei der Kommunalen Neuordnung in Nordrhein-Westfalen (1975) kam die kreisfreie Stadt zusammen mit Kirchhellen zur Nachbarstadt Bottrop. Bereits 1976 gelang es Gladbeck allerdings, Bottrop zu verlassen und sich dem Kreis Recklinghausen anzuschließen.
Stadt und Kultur
Gladbeck hat eine Stadthalle, eine Stadtbücherei, ein Hallenbad und das Wasserschloß Wittringen mit Stadtmuseum.
Es gibt drei Gymnasien, eine Gesamtschule, eine Berufschule, eine Waldorfschule und eine städtische Musikschule, dazu Grund-, Haupt-, Real- und weitere Schulen.
Die örtlichen Tageszeitungen sind die Westdeutsche Allgemeine und die Ruhrnachrichten, mit Lokalredaktionen in Gladbeck. Der Stadtspiegel Gladbeck ist ein Anzeigenblatt.
Städtepartnerschaften
- Alanya (Türkei)
- Enfield (England)
- Fushun (Volksrepublik China)
- Marcq-en-Baroeul (Frankreich)
- Schwechat (Österreich)
- Wodzislaw (Polen)
Nach jahrelanger Herrschaft der Sozialdemokraten, auch mit absoluter Mehrheit, wurde 1994 der Christdemokrat Eckhard Schwerhoff vom Rat zum (hauptamtlichen) Bürgermeister gewählt; dieses neugestaltete Amt ohne gleichzeitigen Stadtdirektor war durch eine NRW-Wahlreform vorzeitig möglich geworden. Bei der Kommunalwahl 1999 wurde Schwerhoff direkt wiedergewählt.
Im Stadtrat (zuletzt gewählt 1999) sind vertreten (Mandate): CDU (22), SPD (19), BiG (Bürger in Gladbeck), Grüne (je 2), DKP, FDP (je 1). Drei Ratsmitglieder sind unabhängig.
Gladbeck bildet zusammen mit Bottrop einen Bundestagswahlkreis (126: Bottrop - Recklinghausen III). Der direkt gewählte Abgeordnete heißt Dieter Grasedieck (SPD). Im Landtag von NRW wird Gladbeck von Wolfgang Röken (SPD) vertreten.






