Georgsmarienhütte
Die Georgsmarienhütte ist ein 1856 gegründetes Stahlwerk südlich von Osnabrück. Namensgeber des Werkes sind König Georg V. und Königin Marie, das letzte Herrscherpaar des Königreichs Hannover. Ursprünglich erfolgte die Stahlerzeugung durch einen Hochofen. Es gehörte ab 1923 zu den Klöckner Werken, bis es 1993 selbständig wurde. 1994 wurde die Stahlproduktion vom Hochofen-Konverter-Betrieb auf das Gleichstrom-Elektrolichtbogen-Verfahren umgestellt. In der Georgsmarienhütte arbeiteten zur Jahrtausendwende rund 1.250 Stahlarbeiter und produzierten im Jahr rund 600.000 t Rohstahl. Die Georgsmarienhütte zählt zu den führenden europäischen Anbietern für Stabstahl, Halbzeug und Blankstahl aus Qualitäts- und Edelbaustählen und erzielt 70% ihres Umsatzes mit der Automobilindustrie.Im Jahr 2002 erfolgte eine Großinvestition in eine neue Stranggießanlage und eine Modernisierung des Walzwerk. Bundeskanzler Gerhard Schröder kam persönlich in die Georgsmarienhütte um die neue Walzstraße in Betrieb zu nehmen.






