Genetisch modifizierte Nahrungsmittel
Genetisch modifizierte Nahrungsmittel sind aus der Substanz von Pflanzen oder Tieren bestehende Nahrungsmittel, deren Genom gentechnisch verändert wurde.Die Absicht ist, bislang nicht vorhandene Eigenschaften im Organismus auszuprägen. Gewünschte Eigenschaften sind u.a.
- Resistenz gegen Krankheitserreger, Parasiten oder Unkrautvernichtungsmittel
- Steigerung des Ertrages
- für den Menschen wertvolle Inhaltsstoffe
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2 Internationale Komplikationen |
Kontroversen
Gegner genetisch modifizierter Nahrungsmittel befürchten, dass modifizierte oder fremde Gene in wilde Populationen entkommen könnten und natürliche Systeme nachhaltig gestört würden.
Aufgrund der relativen Neuheit genetisch modifizierter Nahrungsmittel sei es nicht möglich, die Unbedenklichkeit für den menschlichen Verzehr zu garantieren. (siehe etwa die von Arpad Pusztai durchgeführten Versuche)
Die Patentierung genetisch modifizierter Organismen bringe insbesondere kleine Landwirte in eine Abhängigkeit von großen Konzernen.
Ein Nachweis der Ertragssteigerung, insbesondere aufgrund höherer Saatgutkosten einer Einkommensverbesserung für den Nutzer, sei bislang nicht erbracht.
Internationale Komplikationen
Genetisch modifizierte Nahrungsmittel werden hauptsächlich in den USA, Kanada und einigen anderen Ländern entwickelt und angebaut.
Die Länder der Europäischen Union halten sich aufgrund der nicht ausgeräumten Risiken dieser Technologie eher zurück.
Im Jahre 2003 kam es infolge der Weigerung der EU, genetisch modifizierte Nahrungsmittel einzuführen, zu Handelskonflikten.
Siehe auch: Transgene Organismen, Knockout-Organismen
Weblinks
Produzenten
Gegner






