Generalstände
Als Generalstände (frz. États généraux) bezeichnet man die seit 1302 in Frankreich einberufene Versammlung von Vertretern der drei Stände. Diese bestanden aus Klerus, Adel sowie Dritter Stand, welcher die Mehrheit der Bevölkerung ausmachte.
Im 14. und 15. Jahrhundert hatten die Generalstände ihren größten Machteinfluss, unter Karl VII jedoch verloren sie an Bedeutung. Erst im Jahre 1789 wurden sie von Ludwig XVI aufgrund der finanziellen Krise in Frankreich wieder einberufen. Im Juni 1789 erklärte sich der Dritte Stand zur Nationalversammlung und leitete somit die Französische Revolution ein.






