Gefäßsporenpflanzen
Die Gefäßsporenpflanzen oder Farnartigen Pflanzen (Pteridophyta) bilden zusammen mit den Samenpflanzen die beiden Abteilungen der Sprosspflanzen (auch Gefäßpflanzen genannt).
Die Pflanzen dieser Abteilung pflanzen sich durch Sporen fort. Dabei tritt ein so genannter dimorpher Generationswechsel auf, in dem aus den Sporen zuerst ein Prothallium genannter Gametophyt entsteht.
Dieser haploide Gametophyt ist eine im allgemeinen wenige Millimeter große, Lebermoos-artige Pflanze. Sie bildet (entweder auf einem oder auf verschiedenen Gametophyten) Archegonien und Antheridien, in denen sich die Zygote und die Spermatozoiden als weibliche und männliche Keimzellen entwickeln. In Anwesenheit von Wasser 'schwimmt' dann der Spermatozoid zur Zygote mit anschließender Befruchtung. Aus der befruchteten Zygote entsteht dann der diploide Sporophyt, die große, dominante, in Sporangien Sporen tragende Pflanze.
Manche dieser Pflanzen haben gleichartige Sporen (Homosporie), andere haben Makrosporen (aus denen sich nur weibliche Gametophyten entwickeln) und Mikrosporen (aus denen sich nur männliche Gametophyten entwickeln) (Heterosporie).
Die Gefäße (Leitbündel) der Gefäßsporenpflanzen werden Tracheiden genannt; sie unterscheiden sich von den Tracheen der Bedecktsamer.
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Heute wird diese Abteilung oft in vier Klassen unterteilt.
Daneben sind ausgestorbene Pflanzen durch Fossilien bekannt.
Diese werden drei weiteren Klassen der Abteilung zugeordnet.
Systematik
Die Klassen der Gefäßsporenpflanzen
Alternative und modernere Anordnungen unterteilen die Abteilung nicht direkt in Klassen, sondern in Unterabteilungen (-phytina) und Klassen (-psidae).
Die Klassen sind dann weiter in Unterklassen (-iidae) und Ordnungen (-ales) gegliedert. Weblinks






