Gastmahl
Der Ausdruck
Gastmahl (griechisch
Symposion) ist der Name u.a. folgender Ereignisse der Geistes-, Religions-, bzw. Kunstgeschichte:
- Das Gastmahl (Platon) von Platon. Dies enhält Reden und Dialoge über den „Eros“. Berühmte Teilnehmer dieses Gastmahles waren Sokrates, Aristophanes und Alkibiades.
- im Satycron (Satire) des Petronius Arbiter: Das Gastmahl des Trimalchio. Literarisches Fragment aus dem 1. Jahrhundert. Der vergebliche Versuch aus einer obszönen Unterhaltung ein philosophisches Gespräch zu machen. Der italienische Regissereur Federico Fellini verwendete dies als Vorlage zu einem gleichnamigen Film.
- Das Gastmahl des Belsazar des letzten Babylonischen Kaisers. Das Buch Daniel 5,1 – 6,1) berichtet, dass während eines Festmahles eine Hand auftauchte, die die aramäischen Worte Mene mene tekel, ufarsin an die Wand schrieb. Es handelte sich um die Prophezeiung des bevorstehenden Untergangs Babylons. Auch vom griechischen Geschichtsschreiber Xenophon belegte Überlieferung. davon abgeleitet
- Das Gastmahl des Belsazar (Rembrandt) Gemälde von Rembrandt (um 1635 entstanden),
- Das Gastmahl der sieben Weisen, Teil der Moralia des Plutarch. Es enthält in dialogischer Form die Lehren der Sieben Weisen von Griechenland.
- Eine Art philosophische Enzyklopädie von Dante. Verfasst zwischen 1306 und 1308. siehe: Gastmahl (Dante)
- Das Gastmahl (Veronese) ist ein 1573 entstandenes Gemälde von Paolo Veronese. Den ursprünglichen Titel Abendmahl änderte Veronese in Das Gastmahl im Hause des Levi, um einer Anklage der Inquisition wegen Profanierung zu entgehen.