Gasbeleuchtung
Das in der Kokerei entstandene Gas wird durch eiserne Röhren zu einer brennenden Flamme geleitet. Die erste Gasflamme wurde 1807 in London zur Straßenbeleuchtung eingesetzt. Schnell verbreitete sich die neue Beleuchtung über die ganze Erde und wurde von den Bewohnern der Großstädte als technischer Fortschritt gefeiert.
Die meisten deutschen Städte haben bereits in den
1960er Jahren auf die Gasbeleuchtung verzichtet.
Noch heute brennen in immerhin 40 deutschen Städten jede Nacht etwa 80.000 Gasstraßenleuchten – die meisten in Berlin (44.000), gefolgt von Düsseldorf (18.000), Frankfurt a.M. (5.500) und Mainz (3.000).
Die Straßenbeleuchtung durch Gasflammen ist zwar dreimal so teuer wie die elektrische Beleuchtung, wird jedoch wegen der etwas dunkleren Farbe als romantisch empfunden.