Garbsen
Garbsen ist eine Stadt der Region Hannover in Niedersachsen, nordwestlich von Hannover .
- Einwohner: 63.000
- Kfz-Zeichen: H
| Table of contents |
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2 Politik 3 Partnerstädte 4 Geografie 5 Persönlichkeiten 6 Sehenswürdigkeiten 7 Weblinks |
Die Stadt Garbsen entstand 1968 aus dem Zusammenschluss der Ortschaften Garbsen und Havelse und dem damals neu errichteten Stadtteil Auf der Horst. Die Ortschaften gehörten zum Landkreis Neustadt am Rübenberge, der später im Landkreis Hannover aufging. Die damalige Einwohnerzahl der jungen Stadt betrug ca. 23.577. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung (Gebietsreform) 1974 kamen die Gemeinden Schloss Ricklingen, Horst, Meyenfeld, Frielingen, Osterwald Oberende und Unterende, Stelingen, Berenbostel und Heitlingen dazu. Am Beginn der 80er Jahre entstandt der neue Stadtteil Garbsen-Mitte, der bis heute durch starken baulichen Zuwachs gekennzeichnet ist. In Garbsen-Mitte befindet sich das Rathaus (seit 1997), zwei Einkaufszentren, ein Kino, Restaurants und Cafes. Das Stadtgebiet ist 79 km² groß.
Heute (2003) zählt Garbsen als so genanntes Mittelzentrum mit Wohn- und Arbeitsstätten ca. 63.000 Einwohner. Der Bereich des ehemaligen Garbsens ist heute der Stadtteil Altgarbsen.
Die geogeografische Lage ist ca. N 52° 25', E 9° 36'. Die durchschittliche Höhenlage beträgt ca. 50 m ü. NN. Die Höhenunterschiede betragen wenige Meter.
Garbsen grenzt direkt an die Stadt Hannover. Garbsen ist an das Stadtbahnnetz Hannover durch die Linie 4 (Garbsen) angeschlossen.
Das Stadtgebiet wird von der Bundesautobahn A2 (gebaut 1936 - 1938), der Bundesstrasse 6 ("Bremer Heerweg", angelegt im 18. Jh.) und dem Mittellandkanal (gebaut Anfang 20. Jh.) durchschnitten.
Zwischen den zentralen und peripheren Ortsteilen liegen landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Die Böden im Stadtgebiet sind überwiegend sandig bzw. moorig (Moorgeest), ausgenommen sind die lehmig, tonigen Böden im Bereich der Leine-Aue.
Der Sand wurde in (Alt)Garbsen in der Zeit beginnend vor dem 1. Weltkrieg bis 1970 an mehreren Stellen abgebaut und in den Garbsener Hartsteinwerken (Am Mühlenbergsweg, "Garbsen", "Niedersachsen", "Hansa" und "Hannover") zu Kalksandsteinen gebrannt. Sand und Kies für Bauzwecke wurden in der Grube des heutigen Blauen Sees gewonnen.
Oberflächennahe Tone und Tonsteine der Unterkreide finden sich im Bereich des Stadtteils Berenbostel. Die Tone wurden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ebenfalls abgebaut und zur Ziegelherstellung genutzt (bis 1966, Hannoversche Ziegelei am Kastendamm: heute Schwarzer See und Berenbosteler See, Flemmingsche Ziegelei auf der Flur "Im Kolke", heute verfüllt (Altlast) und überbaut als Gewerbegebiet Garbsen-Ost).
Geschichte
Frühe urkundliche Erwähnungen mit Bezug zum Gebiet des heutigen Garbsen sind verbunden mit dem räumlich benachbarten, 1196 gegründeten Kloster Marienwerder sowie der Grafschaft Lauenrode (13. Jh.) mit dem Bereich Schloss Ricklingen.
Garbsen-Mitte, 7.12.2003 (von links: IGS, Kino, Autohaus, Rathaus, Einkaufszentrum, Wohngebiet)
Partnerstädte
Hérouville-St.-Clair in Frankreich, Rödding in Dänemark, Bassetlaw in England, Farmers Branch in Texas/USA, Schönebeck bei Magdeburg und Wrzesnia (Wreschen)in PolenGeografie
Garbsen gehört zum Naturraum Weser-Aller-Flachland und liegt zwischen der Niederung der Leine und dem Otternhagener Moor.
Leine-Aue in Garbsen bei HochwasserPersönlichkeiten
Karl-Heinz Strehlke (Bürgermeister 1969 - 1981), Uli Stein (Cartoonist)Sehenswürdigkeiten
Waldgebiet der Garbsener Schweiz, Blauer See, Berenbosteler See, Schwarzer See, ca. 7 ha großer Stadtpark (begonnen 1984) mit Baumlehrpfad, Leine-Aue, Mittellandkanal-Brücke über den Fluss Leine, Osterwalder- / Otternhagener Moor, Barockkirche Schloss Ricklingen, Kloster Marienwerder und Hinüberscher Garten (Landschaftsgarten im englischen Stil), Mahnmal Konzentrationslager KZ StöckenWeblinks






