Gangwon

Gangwon
Vor der Aufteilung Koreas entlang des 38. Breitegrads im Jahre 1945 erstreckte sich Gangwon über die heutige Grenze hinaus auf nordkoreanisches Gebiet.
Die Fläche von Gangwon beträgt 16.896 km². Vier Fünftel davon sind bewaldet. Essbare Bergpflanzen und Pilze werden in diesen Wäldern geerntet. Die Provinz ist für seine landwirtschaftliche Produkte bekannt, besonders Kartoffeln und Fisch. Ein Großteil des Gebiets ist gebirgig. Das Taebake-Gebirge erreicht beinahe die Küste und dominiert die ganze Provinz. Die Küste ist steil und oft steinig.

Yongpodae nahe Gangneung
1990 lebten etwa 1,5 Millionen Menschen in Gangwon. Die Provinz hat auch Vorkommen von Mineralien, besonders Eisen, Kohle, Fluorit, Kalk und Tungsten. Einige Wasserkraftwerke befinden sich in Gangwon.
Die größten Städte sind die Hauptstadt Chunchon, Gangneung, Sokcho und Wonju. Der 1700 m hohe Berg Seorak-san nahe Sokcho und der 1563 m hohe Berg Odae mit seinen Skipisten ziehen eine große Zahl von nationalen Touristen an. Beide Berge befinden sich in Nationalparks.






