Friedrich Wöhler
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1823 beendete Wöhler sein Studium der Medizin in Heidelberg im Labor von Leopold Gmelin. Er arbeitete dann unter Jöns Jakob Berzelius in Stockholm, und zwischen 1825 und 1831 arbeitete und lehrte er in Berlin.
Wöhler gilt als Pionier der organischen Chemie wegen seiner (eher zufälligen) Synthese von Harnstoff im Jahre 1828. Die Harnstoffsynthese eröffnete das Feld der Biochemie, da zum ersten Mal ein Stoff, der bisher nur von lebenden Organismen bekannt war, aus "unbelebter" Materie künstlich erzeugt werden konnte. Diese in vitro-Synthese widerlegte die Theorie des Vitalismus, eine transzendente Lebenskraft (vis vitalis) sei zur Erzeugung organischer Stoffe unabdingbar. Im Jahr seiner Harnstoffsynthese wurde Wöhler Professor, im Alter von 28 Jahren.
Wöhler ist auch bekannt als Mitentdecker von Beryllium und Silizium, sowie der Synthese von (unter anderem) Calciumkarbid und Oxalsäure.







